Steuern

MÄRKTE USA/Griechenland-Unsicherheiten sorgen für Abgaben an Wall StreetDie politischen Unsicherheiten in Griechenland haben am Dienstag für Abgaben an Wall Street gesorgt. Es zeichnet sich nun die Bildung einer Linksregierung ab. Die Linksradikalen haben unter anderem die Aufkündigung der Sparbeschlüsse angekündigt, womit dem hochverschuldeten Land erneut der Staatsbankrott droht.
Griechischer Sozialistenchef schließt bei Wahlsieg neue Steuern ausDer Chef griechischen Sozialisten will im Wahlkampf Boden auf die konservativen Rivalen gutmachen. Im Falle eines Wahlsiegs sollen keine neuen Steuern eingeführt werden, sagte Spitzenkandidat Evangelos Venizelos. Er wolle zudem Abgaben nach und nach zurückführen.
MÄRKTE EUROPA/Niederlande-Sorgen und Frankreich sorgen für AbgabenDie politische Entwicklung in Frankreich und den Niederlanden läßt die europäischen Börsen zu Wochenbeginn deutlich fallen. François Hollande hat die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahlen für sich entschieden und fordert in einer Stichwahl am 6. Mai nun Amtsinhaber Nicolas Sarkozy heraus.
Schäuble und Röttgen fetzen sich wegen PendlerpauschaleZwischen Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und dem Spitzenkandidaten der NRW-CDU für die Landtagswahl im Mai, Bundesumweltminister Norbert Röttgen, ist es im CDU-Präsidium zu einem heftigen Streit gekommen. In seinem Vortrag zur Haushaltslage wies Schäuble den Vorschlag seines Kabinettskollegen, die Pendlerpauschale zu erhöhen, zurück. "Es erschließt sich mir nicht, wie ausgerechnet der Bundesumweltminister die Erhöhung der Pendlerpauschale fordern kann", sagte Schäuble laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins SPIEGEL.
MÄRKTE ASIEN/Leichte AbgabenSorgen über die Staatsschuldenkrise in der Eurozone und ein Rückgang der direkten Auslandsinvestitionen in China die Anleger an den asiatischen Märkten am Dienstag vorsichtig agieren lassen. "Die Eurozone-Sorgen, vor allem um Spanien, lasten auf der Marktstimmung, so dass die Aktienmärkte die vergleichsweise starken US-Einzelhandelsumsätze vom Vortag zu ignorieren scheinen", sagte die Credit Agricole, nachdem die Renditen spanischer Benchmarkanleihen am Vortag zum ersten Mal seit November 2011 über die Marke von 6 Prozent gestiegen sind. Der Nikkei-225-Index hat frühe Gewinne wieder eingebüßt und schloss 0,1 Prozent leichter bei 9.465 Punkten.
EUREX/DAX-Futures eröffnen mit leichten AbgabenDie DAX-Futures sind am Dienstag mit leichten Verlusten gestartet. Der Juni-Kontrakt verliert gegen 8.15 Uhr 9 auf 6.639 Punkte. Das Tageshoch liegt bislang bei 6.640 und das Tagestief bei 6.628,5 Punkten.
Abgaben an Wall Street erwartetNach der schmissigen Ouverture zu Wochenbeginn dürften die US-Börsen am Dienstag erst einmal ein Adagio anstimmen. Händler sind zwar nach wie vor begeistert von der jüngsten Aufführung von Ben Bernanke, dem Chefdirigenten der US-Notenbank, doch mit den Gewinnen am Vortag ist schon einiges vorweg genommen worden. Zudem befinden sich die US-Börsen auf hohem Niveau und sind daher anfällig für Gewinnmitnahmen.
Weg damit: Die große Mär vom EhegattensplittingFührende Politikerinnen der Grünen wollen das Ehegattensplitting reformieren. Es soll durch eine Regelung ersetzt werden, wonach nichtberufstätige Ehepartner nur noch einen steuerfreien Grundfreibetrag von 8004 Euro im Jahr geltend machen können. Für dieses Existenzminimum müsste der arbeitende Ehepartner keine Steuern zahlen.
XETRA-START/Leichte AbgabenAm Aktienmarkt kommt es zu Wochenbeginn nach dem steilen Anstieg der Vorwoche zu moderaten Verlusten. Die Märkte schnaufen durch und der DAX verliert gegen 9.50 Uhr 0,7 Prozent oder 49 auf 7.109 Punkte. "Kurzfristig laufen die Märkte heiß, während auch bewertungstechnisch die Luft dünner wird," stellt Manfred Hübner von sentix fest.
Umstrittenes Steuerabkommen mit der Schweiz: SPD gibt Blockade aufDie Chancen steigen, dass nach langen Verhandlungen das vor einem halben Jahr unterzeichnete Steuerabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz doch noch in Kraft tritt. Die SPD-regierten Länder blockierten das Projekt, mit dem die Steuerflucht bekämpft werden soll, bislang im Bundesrat. Nun akzeptieren sie die wichtigste Schweizer Forderung nach der Wahrung des Bankgeheimnisses.
Schäuble stemmt sich gegen steuerliche Gleichstellung von HomosexuellenBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble verhindert, dass auch Schwule und Lesben in eingetragenen Lebenspartnerschaften in den Genuss des Ehegattensplittings kommen. In der vergangenen Woche legte der CDU-Mann laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel bei der Finanzministerkonferenz von Bund und Ländern seinen Vorbehalt gegen die Regelung ein. Damit hebelt er eine Vereinbarung aus, auf die sich die für Steuern zuständigen Spitzenbeamten der Länder und der obersten Finanzbehörden des Bundes Anfang März geeinigt hatten.
US-Anleihen starten in New York mit AbgabenMit leichten Abschlägen zeigen sich die US-Anleihen am Freitag zu Beginn des Handels in New York. Gegen 13.45 Uhr MEZ fallen zehnjährige Titel mit einem Kupon von 2,000 Prozent um 11/32 auf 97-4/32 und rentieren mit 2,32 Prozent. Der mit 3,125 Prozent verzinste Longbond gibt um 12/32 auf 94-8/32 nach, seine Rendite steigt damit auf 3,44 Prozent.
US-Anleihen starten in New York mit AbgabenMit erneut deutlichen Abschlägen zeigen sich die US-Anleihen am Donnerstag zur Eröffnung in New York. Gegen 13.37 Uhr MEZ fallen zehnjährige Titel mit einem Kupon von 2,000 Prozent um 14/32 auf 97-5/32 und rentieren mit 2,32 Prozent. Der mit 3,125 Prozent verzinste Longbond gibt um 29/32 auf 93-27/32 nach, seine Rendite steigt damit auf 3,45 Prozent.
US-Anleihen starten in New York mit AbgabenMit deutlichen Abschlägen zeigen sich die US-Anleihen am Mittwoch zur Eröffnung in New York. Gegen 13.33 Uhr MEZ fallen zehnjährige Titel mit einem Kupon von 2,000 Prozent um 13/32 auf 98-14/32 und rentieren mit 2,17 Prozent. Der mit 3,125 Prozent verzinste Longbond gibt um 30/32 auf 96-11/32 nach, seine Rendite steigt damit auf 3,32 Prozent.
DEVISEN/Euro erholt sich zum Dollar von jüngsten AbgabenNach den kräftigen Kursverlusten am Freitag legt der Euro zum Wochenstart gegenüber dem Dollar zu. "Das Thema Griechenland ist zunächst aus den Schlagzeilen", so ein Händler. Die privaten Investoren hätten am Schuldenschnitt - freiwillig oder nicht - teilgenommen.
Telekom-Chef offen für höhere VermögenssteuerRené Obermann, Vorstandschef der Deutschen Telekom AG, würde eine höhere Vermögenssteuer akzeptieren, "wenn das Geld zum Beispiel für eine Art Bildungs-Soli und für bessere Chancen von Kindern in sozial schwachen Familien genutzt würde". Das sagte Obermann in einem Gespräch mit dem Hamburger Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. "Es gibt in Deutschland immer noch viel zu viel Kinderarmut", so Obermann.
FDP drängt weiter auf Anhebung der PendlerpauschaleDas erste Mitglied der Bundesregierung denkt laut über eine Anhebung der Pendlerpauschale nach. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) zeigte im Interview mit der "Leipziger Volkszeitung" (Sonnabend-Ausgabe) Verständnis für diese Forderung: "Ich verstehe den Ärger über hohe Benzinpreise. Gerade in Flächenländern ist das ein Riesenthema", sagte Rösler.
US-Anleihen mit AbgabenNach den deutlichen Aufschlägen des Vortages kam es bei den US-Anleihen zur Wochenmitte im späten Handel in New York zu einer Konsolidierung. Im Fokus des Marktes steht weiterhin das Ergebnis des Schuldenschnitts in Griechenland. Zudem belasteten Spekulationen um ein erneutes Anleihe-Kaufprogramm der US-Notenbank das Sentiment.
Wall Street verzeichnet mit Griechenland-Sorgen deutliche AbgabenDie Sorge vor einem Scheitern der Umschuldung Griechenlands mit den privaten Gläubigern und Hinweise auf eine sich abschwächende globale Konjunktur haben am Dienstag die Kurse an Wall Street deutlich nachgeben lassen. Der Dow-Jones-Index verzeichnete vor diesem Hintergrund den größten Punktverlust in diesem Jahr. Im Vergleich zur Entwicklung an den europäischen Börsen hielten sich die Kurse an Wall Street aber noch recht gut. In Europa verzeichneten die Indizes die größten Verluste seit über drei Monaten.
US-Anleihen im Späthandel mit leichten AbgabenMit Abgaben haben sich die US-Anleihen am Montag im späten Handel in New York gezeigt. Während die wieder gestiegenen globalen Konjunktursorgen und die Abgaben an Wall Street das Sentiment leicht stützten, belasteten die besser als erwartet ausgefallenen US-Konjunkturdaten. Zehnjährige Anleihen mit einem Kupon von 2,000 Prozent fielen im späten New Yorker Handel um 7/32 auf glatt 100 und rentierten mit 2,00 Prozent.
Finanzbehörden schnüffelten auf über 1 Million KontenDie Zahl der von Behörden über die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen abgerufenen Konten hat sich seit 2005 mehr als verdoppelt. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Deutschen Bundestag zurück. Demnach wurden 2005 bei 62.410 Abrufaktionen Datensätze von 485.000 Konten abgerufen.
Aktien Tokio schließen freundlichDer schwache Yen und positive Vorgaben aus China haben an der Börse in Tokio am Freitag für eine freundliche Tendenz gesorgt. Vor allem die Exportwerte profitieren von der schwächeren japanischen Währung. Die Autowerte verzeichnen dagegen trotz guter US-Absatzzahlen für Februar Verluste.
Hamburg stellt sich gegen SteuersenkungenHamburgs Bürgermeister Scholz (SPD) rechnet nicht damit, dass sich die Pläne der Bundesregierung, die Steuern zu senken, in den Ländern durchsetzen können. Dagegen spreche der "dramatische Paradigmenwechsel" der Schuldenbremse, sagte Scholz der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z./Montagsausgabe). Die Diskussionen über Haushalts- und Schuldenpolitik würden sich dadurch in Deutschland noch völlig verändern.
XETRA-SCHLUSS/Erneut AbgabenFRANKFURT(Dow Jones)--Erneut südwärts ist es am Mittwoch mit den deutschen Aktien gegangen. Der DAX verlor 0,9 Prozent oder 64 auf 6.844 Punkte. Echten Verkaufsdruck gab es aber nicht.
US-Anleihen im Späthandel nach Griechenland-Einigung mit AbgabenPositive Nachrichten aus Griechenland und starke wöchentliche Arbeitsmarktdaten haben bei den US-Anleihen am Donnerstag im späten Handel in New York für Abgaben gesorgt. Die Parteiführer der griechischen Regierungskoalition haben den Bedingungen der internationalen Geldgeber für ein zweites Rettungspaket zugestimmt. Die Auktion 30-jähriger Titel im Volumen von 16 Milliarden Dollar hatte dagegen kaum Einfluss auf das Handelsgeschehen.
Wall Street trotz Griechenland-Einigung mit AbgabenTrotz positiver Nachrichten aus Griechenland und besser als erwartet ausgefallenen wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten zeigen sich die Aktienkurse an Wall Street am Donnerstag im Verlauf mit Abgaben. Zunächst hatte die Einigung die Kurse steigen lassen, mittlerweile haben die Notierungen allerdings ins Minus gedreht. Bezüglich Griechenland bleiben die Anleger weiterhin vorsichtig, zumal die Verhandlungen mit den privaten Gläubigern über einen Schuldenschnitt noch immer nichts Greifbares geliefert haben, heißt es zu Begründung.
USA und Europa gehen gemeinsam gegen Steuerflüchtlinge vorDie USA wollen gemeinsam mit Deutschland und vier anderen europäischen Staaten gegen internationale Steuerflüchtlinge vorgehen. Das US-Finanzministerium verkündete am Mittwoch die Unterzeichnung eines entsprechenden Abkommens mit Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien. Die amerikanische Steuerbehörde werde Regeln für die Meldung von Einnahmen auf ausländischen Bankkonten veröffentlichen, hieß es weiter.
Pendler darf verkehrsgünstigen Umweg steuerlich absetzenPendler dürfen nicht nur den kürzesten Weg zur Arbeit steuerlich geltend machen. Ist eine längere Strecke "offensichtlich verkehrsgünstiger", können sie auch diese nutzen und als Grundlage ihrer Pendlerpauschale angeben, wie aus zwei am Mittwoch veröffentlichten Entscheidungen des Bundesfinanzhofs in München hervorgeht. Dabei kann bereits eine geringe Zeitersparnis reichen.
Brüderle hofft auf Einigung im Bundesrat zu Kalter ProgressionFDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hofft auf eine Zustimmung der SPD zur Neuregelung der sogenannten Kalten Progression. Die Ankündigung mehrerer SPD-geführter Länder, die geplanten Steuererleichterungen am Freitag im Bundesrat zu stoppen, sollte als "Ritual" verstanden werden, sagte Brüderle am Mittwoch in Berlin. Schließlich könnten sich auch die Sozialdemokraten nicht den Vorgaben des Bundesverfassungsgericht entziehen, das eine Neuregelung des Existenzminimums verlangt hatte.
SPD lehnt Steuersenkungspläne der Regierung weiter abDie SPD bleibt bei ihrem Nein zu den von der Regierung angestrebten Steuererleichterungen. "Die SPD wird keine Steuersenkungen auf Pump mittragen", sagte SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann am Mittwoch in Berlin. "Wir sagen der Regierung hier eine politische Niederlage voraus."
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