Energie

Bund und Länder wollen bei Energiewende an einem Strang ziehenBund und Länder wollen den Erfolg der Energiewende und ziehen deshalb an einem Strang. Darin zumindest waren sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer und die zuständigen Minister aus dem Umwelt- und dem Wirtschaftsressort, Peter Altmaier (CDU) und Philipp Rösler (FDP), nach ihrem Treffen zur Umsetzung der Energiewende am Mittwoch im Kanzleramt einig. Doch statt konkreter Beschlüsse gab es vor allem Ankündigungen und Beteuerungen dessen, was zu tun ist.
EU-Kommission erlaubt Subvention neuer, effizienter KraftwerkeDie Stromerzeuger in Europa können aufatmen. Die Zitterpartie um die Förderungen effizienter Kraftwerke ist beendet, denn die Europäische Kommission genehmigt ab dem kommenden Jahr grundsätzlich Subventionen in neue, effiziente Kraftwerke - auch ohne die Abscheidung von Kohlendioxid (CCS). Unternehmen könnten demnach eine Förderung vom Staat für den Bau neuer Kraftwerke erhalten.
Fahren mit Gas: Voller Tank und halbe RechnungMehr und mehr Autohersteller entdecken Erd- und Flüssiggas als preiswerte Alternative zu Benzin und Diesel. Gas bietet Vorteile für die Umwelt und wird deshalb steuerlich gefördert. Gegenüber Benzin sinken die Tankkosten um etwa die Hälfte, gegenüber Diesel um ein Drittel.
ACE: Kraftstoff bis zu 5 Cent günstigerDie Preise für Kraftstoffe sind auch in Deutschland unter Druck geraten. „Auf dem wichtigen Rotterdamer Markt haben die Preise für Mineralölprodukte merklich nachgegeben, daher wäre jetzt ein Anstieg der Tankstellenpreise gar nicht zu rechtfertigen", lautet die Schlussfolgerung des Auto Club Europa. Nach Angaben des ACE kostete hierzulande Anfang der Woche E10-Benzin im Schnitt 1,61 Euro je Liter und damit 5 Cent weniger als vor einer Woche.
Wie Energieversorger unter der Krise Europas leidenFür die europäischen Energieversorger sind schwere Zeiten angebrochen. Wegen der anhaltenden ökonomischen Unsicherheit fahren Haushalte und Unternehmen ihren Energieverbrauch zurück. Die Strom- und Gaskonzerne haben Schwierigkeiten, überhaupt noch profitabel zu arbeiten.
E.ON will offenbar Gaskraftwerke schließenDie Bundesnetzagentur in Bonn und Bayerns Landesregierung sind alarmiert: Der Düsseldorfer Energiekonzern E.ON will nach Informationen der Financial Times Deutschland (FTD) drei große Gaskraftwerke mit insgesamt 1.400 Megawatt (MW) in Süddeutschland schließen. Schon im kommenden Jahr sollen - trotz befürchteter Stromengpässe - die Blöcke Irsching 3 in Bayern und Staudinger 4 in Hessen mit einer Gesamtleistung von rund 1.000 MW abgeschaltet werden, berichtete die Zeitung. Ein Jahr später soll auch das Kraftwerk Franken 1 (383 MW) in Nürnberg vom Netz gehen.
Nabucco-Konsortium: RWE auf dem AbsprungBeim Essener RWE-Konzern wachsen die Zweifel an der Realisierbarkeit der Nabucco-Gaspipeline. Führende Manager des Konzerns bereiteten in den vergangenen Wochen Politiker in Brüssel und Berlin bereits darauf vor, dass ein Rückzug aus dem Konsortium unmittelbar bevorstehen könnte, wie der SPIEGEL berichtet. Die Gründe: Die ursprünglich geplanten Kalkulation hätten sich von rund 8 auf etwa 15 Milliarden Euro inzwischen fast verdoppelt.
Brennelementesteuer kostet E.ON 2012 ca 700 bis 800 Millionen EuroDie Brennelementesteuer wird den Energiekonzern E.ON in diesem Jahr voraussichtlich zwischen 700 und 800 Millionen Euro kosten, schätzt Finanzvorstand Marcus Schenck. Die Steuer auf nukleare Brennstäbe war neben dem beschlossenen Atomausstieg einer der wichtigsten Gründe, warum der Düsseldorfer Versorger 2011 zum ersten Mal in seiner Geschichte einen Nettoverlust verbuchen musste. Beides zusammen kostete E.ON im vergangenen Jahr rund 2,5 Milliarden Euro.
Ratgeber: So lässt sich Kraftstoff sparenAutofahrer haben derzeit an der Zapfsäule wenig Grund zur Freude. Die Kraftstoffpreise sind seit Wochen auf Rekordniveau. Eine Besserung ist nicht in Sicht.
Fahrräder auf dem Dach kosten fast 2,5 Liter KraftstoffWer seine Fahrräder ungünstig am Auto montiert, verbraucht rund zweieinhalb Liter zusätzlichen Kraftstoff. Ein Test des ADAC hat ergeben, dass ein Fahrradträger auf dem Dach mit zwei Rädern über 41 Prozent Mehrverbrauch verursacht. Hinten, auf der Anhängerkupplung montiert, fällt der zusätzliche Verbrauch geringer aus: Dann sind es nur 18 Prozent mehr als ohne Beladung.
WSJ: Auf die Energiewende muss keine Regulierungswende folgenDer neue Chef der Bundesnetzagentur Jochen Homann will die deutsche Energiewende im Rahmen seiner Funktion unterstützen. "Wir bleiben natürlich immer Regulierer, keine Frage", zeigte sich Jochen Homann im Interview mit dem Wall Street Journal Deutschland über die Grenzen seiner Gestaltungsmacht im Klaren. Er will die Ausrichtung der Behörde in Bonn im Spannungsfeld zwischen strenger Regulierung und der Schaffung von Investitionsanreizen nur behutsam anpassen.
(Update) - Hohe Energiekosten belasten HeidelbergCementHöhere Energie- und Frachtkosten haben HeidelbergCement im ersten Quartal das Leben schwer gemacht. Das Unternehmen schrieb höhere Verluste als erwartet. Die Aktie zeigte sich daraufhin schwach - der Kurs gab zeitweise um mehr als fünf Prozent nach.
Hohe Energiekosten belasten HeidelbergCementHöhere Energie- und Frachtkosten haben das Ergebnis von HeidelbergCement im ersten Quartal belastet. Der Nettoverlust weitete sich auf 204 Millionen Euro aus und lag damit höher als von Analysten erwartet. Im Vorjahr lag das Minus bei 161 Millionen Euro.
Merkel und Energie-Bosse sprechen über EnergiewendeRichtig rund läuft die Energiewende - der geplante Ausstieg aus Atomkraft bei zunehmender Erzeugung aus regenerativen Energien - nicht. Es hakt an vielen Stellen. Notwendige Regulierungen und Gesetze verzögern sich oder scheitern wegen des Zuständigskeitsgerangels zwischen Bundeswirtschafts- und Bundesumweltministerium, aber auch zwischen Bund und Ländern.
Schneller Durchbruch bei Endlagersuche eher unwahrscheinlichVor dem Spitzentreffen zum Endlagersuchgesetz am kommenden Dienstag hat Grünen-Chefin Claudia Roth Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) zu Zugeständnissen aufgefordert. "Wenn Röttgen glaubt, auf die Schnelle eine Lösung in Sachen Endlagersuche erreichen zu können, dann muss er auf unsere Forderungen reagieren", sagte Roth dem Internetportal DerWesten.de. "Wir werden sicher keinen Konsens finden, solange Gorleben als Referenzstandort und nicht wie auch jeder andere potentielle Standort im Verfahren behandelt wird", so Roth.
Mit China kooperieren: Solarbranche soll von Apple lernenDer langjährige Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, glaubt nicht, dass es wirtschaftlich noch Sinn hat, Solarmodule in Deutschland zu fertigen. "Die Produktion eines Solarpanels ist technologisch sicher nicht komplexer als die eines iPads oder eines Flachbildschirms", sagte Kurth dem "Tagesspiegel am Sonntag". In anderen Branchen habe man bereits gelernt mit China arbeitsteilig zu kooperieren.
Energiewende kostet Menschenleben!Die Energiewende hat Menschenleben gefordert. Wie das Nachrichtenmagazin FOCUS berichtet, sind auf den Baustellen deutscher Offshore-Windparks bereits drei Männer ums Leben gekommen. Darunter waren ein polnischer Arbeiter und ein schwedischer Taucher.
Rückkauf von E.on-Gasnetz: Hamburger Grüne befürchten MillionenschadenDie Hamburger Grünen (GAL) werfen Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) vor, er lasse sich vom Energieriesen E.on über den Tisch ziehen. "Wir haben die große Sorge, dass der Stadt ein Schaden in hoher zweistelliger Millionenhöhe entsteht", sagte GAL-Fraktionschef Jens Kerstan dem Nachrichtenmagazin FOCUS. Die SPD-Regierung will 25,1 Prozent des Gasnetzes von E.on übernehmen.
RWE greift Atomausstieg in Karlsruhe anESSEN (Dow Jones)-Der Energiekonzern RWE schließt sich seinem Konkurrenten E.ON an und klagt vor dem Verfassungsgericht gegen den Atomausstieg. Bereits im Februar habe man eine entsprechende Klage gegen die Entscheidung der Bundesregierung eingereicht, sagte Jürgen Großmann auf seiner letzten Hauptversammlung als Vorstandsvorsitzender. Der Gang nach Karlsruhe kommt nicht überraschend, nachdem E.ON bereits im November Verfassungsbeschwerde eingereicht hatte.
Kraftstoff in Nachbarländern oft billigerWer in Deutschland Superbenzin tankt, muss erneut teuer dafür zahlen. Anfang der Woche ist der Preis für Superbenzin um vier Cent auf im Schnitt 1,70 Euro pro Liter gestiegen. Das geht aus dem heute vom Auto Club Europa (ACE) veröffentlichten Benzinpreisreport hervor.
Kraftstoff in Nachbarländern oft billigerWer in Deutschland Superbenzin tankt, muss erneut teuer dafür zahlen. Anfang der Woche ist der Preis für Superbenzin um vier Cent auf im Schnitt 1,70 Euro pro Liter gestiegen. Das geht aus dem heute vom Auto Club Europa (ACE) veröffentlichten Benzinpreisreport hervor.
Jaguar Land Rover: Zwei Mythen geben GasBei Jaguar ist in den vergangenen vier Jahren der Wechsel von S- und X-Type auf die wesentlich moderner gezeichneten Modelle XF und XJ gelungen, bei Land Rover hat sich der Range Rover Evoque binnen eines halben Jahres weltweit rund 70 000mal verkauft, und auch der Veteran Defender findet Jahr für Jahr noch 1500 bis 2000 Käufer allein in Deutschland. Beide Marken wollen in Zukunft noch mehr Gas geben und haben für die nächsten fünf Jahre 40 Modellaktivitäten vom komplett neuen Fahrzeug bis zu neuen Motoren und alternativen Antriebstechniken angekündigt. So hat Jaguar gestern auf der NYIAS den Start einer vierten Baureihe, des F-Type, bekanntgegeben.
(Update) - Conergy führt DSW-Liste der Kapitalvernichter anDie Krise der Solarbranche spiegelt sich auch in der "Watchlist" der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz wider. Mit dem Hamburger Systemanbieter Conergy hat ein Unternehmen der Branche den unrühmlichen ersten Platz als "größter Kapitalvernichter" im Prime Standard erklommen, wie der Anlegerschützer-Verein auf Basis der Entwicklung der vergangenen fünf Jahre ermittelt hat. Binnen eines Jahres sank der Kurs der Aktie nach Berechnungen der DSW um 87,1 Prozent.
Jaguar Land Rover: Zwei Mythen geben GasBei Jaguar ist in den vergangenen vier Jahren der Wechsel von S- und X-Type auf die wesentlich moderner gezeichneten Modelle XF und XJ gelungen, bei Land Rover hat sich der Range Rover Evoque binnen eines halben Jahres weltweit rund 70 000mal verkauft, und auch der Veteran Defender findet Jahr für Jahr noch 1500 bis 2000 Käufer allein in Deutschland. Beide Marken wollen in Zukunft noch mehr Gas geben und haben für die nächsten fünf Jahre 40 Modellaktivitäten vom komplett neuen Fahrzeug bis zu neuen Motoren und alternativen Antriebstechniken angekündigt. So hat Jaguar gestern auf der NYIAS den Start einer vierten Baureihe, des F-Type, bekanntgegeben.
Jaguar Land Rover: Zwei Mythen geben GasBei Jaguar ist in den vergangenen vier Jahren der Wechsel von S- und X-Type auf die wesentlich moderner gezeichneten Modelle XF und XJ gelungen, bei Land Rover hat sich der Range Rover Evoque binnen eines halben Jahres weltweit rund 70 000mal verkauft, und auch der Veteran Defender findet Jahr für Jahr noch 1500 bis 2000 Käufer allein in Deutschland. Beide Marken wollen in Zukunft noch mehr Gas geben und haben für die nächsten fünf Jahre 40 Modellaktivitäten vom komplett neuen Fahrzeug bis zu neuen Motoren und alternativen Antriebstechniken angekündigt. So hat Jaguar gestern auf der NAIAS den Start einer vierten Baureihe, des F-Type, bekanntgegeben.
Rheinmetall gibt bei IPO für Autozuliefersparte GasDie Rheinmetall AG treibt die Vorbereitungen für den Börsengang der Autozulieferersparte Kolbenschmidt Pierburg Finanzkreisen zufolge voran. In einem ersten Schritt könnte der Rüstungskonzern und Automobilzulieferer im Juni rund 50 Prozent an Kolbenschmidt Pierburg an die Börse bringen, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires/dem Wall Street Journal Deutschland. Dies entspreche einem Volumen von 500 Millionen bis 550 Millionen Euro.
MÄRKTE EUROPA/Börsen geben zum Wochenschluss noch mal GasFRANKFURT (Dow Jones)-Die Trübsal der vergangenen Tage scheint wie weggeblasen. Eine späte Erholung an den US-Börsen und ein steigender Euro sorgen am Freitag für Aufatmen bei den Investoren nach den überraschend kräftigen Einbußen am Vortag. Auch legen die US-Futures einen freundlichen Handelsauftakt an Wall Street nahe, was die Notierungen zusätzlich stützt.
(Update) - RWE und E.ON bauen keine AKW in GroßbritannienSchwere Schlappe für Großbritanniens Atompläne. Vor vier Jahren hatte sich die britische Regierung für einen erheblichen Ausbau der Kernenergie stark gemacht. Nun haben zwei der potenziellen Beteiligten die Reißleine gezogen.
Angst vorm Solar-BoomDas Bundesregierung fürchtet, dass die geplante Kürzung der Solarförderung einen neuen Anlagen-Boom auslöst. Dieser könnte die Stromkunden in den nächsten 20 Jahren rund neun Milliarden Euro zusätzlich kosten, wie aus einem internen Papier des Bundesumweltministeriums nach Angaben des Nachrichtenmagazins Spiegel hervorgeht. Danach führe die angekündigte Reform derzeit in erheblichem Umfang zu "Vorzieheffekten", weil Investoren möglichst viele Solaranlagen noch zu alten Konditionen ans Netz bringen wollen.
(Update 2) - Schäuble gibt Gas Richtung SchuldenbremseDas Regierungskabinett hat die Budgetplanungen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) für 2012 und die nachfolgenden Jahre bis 2016 gebilligt. Mit ihnen will Schäuble bereits 2014 und damit zwei Jahre früher als vorgesehen die Schuldenbremse erfüllen. Der Finanzminister könnte sich damit weiteren Rückenwind in der Eurozone verschaffen und andere Regierungen verstärkt auffordern, mit dem Sparen Ernst zu machen.
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