Griechische Bauern verschenken aus Protest Kartoffeln

veröffentlicht am 04.02.2012


Aus Protest gegen die niedrigen Kartoffelpreise haben Bauern in der griechischen Stadt Saloniki mehr als zwölf Tonnen Kartoffeln verschenkt. Die Bauern aus der Region Westmakedonien verteilten am Rande einer Agrarmesse sechs Kilogramm schwere Säcke an Passanten. Sie erklärten, sie wollten so gegen Zwischenhändler protestieren, die ihnen zu wenig für ihre Ware zahlten.

 

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Saloniki - Aus Protest gegen die niedrigen Kartoffelpreise haben Bauern in der griechischen Stadt Saloniki mehr als zwölf Tonnen Kartoffeln verschenkt. Die Bauern aus der Region Westmakedonien verteilten am Rande einer Agrarmesse sechs Kilogramm schwere Säcke an Passanten. Sie erklärten, sie wollten so gegen Zwischenhändler protestieren, die ihnen zu wenig für ihre Ware zahlten.


Die Zwischenhändler zahlten nur zehn bis elf Cent für ein Kilogramm Kartoffeln, das in der Produktion 20 Cent koste, sagte ein Vertreter des Bauernverbands, Nikos Stephanidis. Die gesamten zwölf Tonnen waren innerhalb von weniger als einer Stunde verschenkt. Die Menschen drängten sich vor der Ausgabestelle; manche versuchten vergeblich, sich einen zweiten Sack zu sichern.  (© AP)


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