Russland dringt auf Raketenschild-Kooperation mit NATO auf Augenhöhe
veröffentlicht am 04.02.2012

Russland hat im Streit über den NATO-Raketenschild seine Vorbehalte bekräftigt und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe verlangt. Die bisherigen Pläne zur Raketenabwehr ließen "Alarmglocken schellen", weil sie einen "Keil zwischen die Kulturen" trieben, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Samstag auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Daher dringe Moskau auf einen rechtlich verbindlichen Vertrag.
München - Russland hat im Streit über den NATO-Raketenschild seine Vorbehalte bekräftigt und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe verlangt. Die bisherigen Pläne zur Raketenabwehr ließen "Alarmglocken schellen", weil sie einen "Keil zwischen die Kulturen" trieben, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Samstag auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Daher dringe Moskau auf einen rechtlich verbindlichen Vertrag. Diesen lehnen die USA bislang ab.
Lawrow mahnte, die Kooperation zwischen der NATO und Russland müsse auf den "Prinzipien der Gleichheit und der gegenseitigen Achtung" beruhen. Zugleich zog der Außenminister rote Linien für eine Zusammenarbeit: Russland werde kein System unterstützen, das zu einer Konfrontation führt oder gegen China gerichtet sei. Schließlich sei China der "strategische Nachbar" Russlands. (© AP)
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