Rasmussen will neue NATO-Initiative zur Streitkräftevernetzung
veröffentlicht am 04.02.2012

Angesichts tendenziell sinkender Verteidigungsausgaben will die NATO ihre Streitkräfte wesentlich stärker als bisher vernetzen. Dazu kündigte NATO-Generalsekrtär Anders Fogh Rasmussen am Samstag auf der Münchner Sicherheitskonferenz eine neue Initiative an. Im Rahmen dieser Connected Forces Initiative sollen die 28 Bündnispartner ihre Ausbildung ausweiten, die NATO-Eingreiftruppe NRF auf ein neues Niveau heben sowie neue Technologien stärker zum Einsatz bringen.
München - Angesichts tendenziell sinkender Verteidigungsausgaben will die NATO ihre Streitkräfte wesentlich stärker als bisher vernetzen. Dazu kündigte NATO-Generalsekrtär Anders Fogh Rasmussen am Samstag auf der Münchner Sicherheitskonferenz eine neue Initiative an. Im Rahmen dieser Connected Forces Initiative sollen die 28 Bündnispartner ihre Ausbildung ausweiten, die NATO-Eingreiftruppe NRF auf ein neues Niveau heben sowie neue Technologien stärker zum Einsatz bringen. Die Initiative soll auf dem NATO-Gipfel im Mai in Chicago beschlossen werden.
"Fähigkeiten allein reichen nicht aus. Wir müssen auch miteinander arbeiten können", sagte Rasmussen. Gerade die jüngsten Einsätze des Militärbündnisses hätten gezeigt, dass hier Defizite existierten. Daher heiße Interoperabilität eben mehr als nur gemeinsam in Einsätze zu gehen, sondern gemeinsame Führung der Truppen, gemeinsame Sprache, gemeinsame Doktrin und gemeinsame Verfahren. (© AP)
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