Syrische Aktivisten melden mehr als 200 Tote bei Angriff in Homs
veröffentlicht am 04.02.2012

Bei einem Angriff syrischer Sicherheitskräfte auf die Stadt Homs sind Aktivisten zufolge 200 Menschen getötet und Hunderte weitere verletzt worden. Die Offensive der Regierungstruppen habe am frühen Samstagmorgen in dem Viertel Chaldijeh begonnen, seit elf Monaten einer der Brennpunkte der Protestbewegung gegen Präsident Baschar Assad. Das berichteten das Syrische Observatorium für Menschenrechte und die Örtlichen Koordinationskomitees.
Beirut - Bei einem Angriff syrischer Sicherheitskräfte auf die Stadt Homs sind Aktivisten zufolge 200 Menschen getötet und Hunderte weitere verletzt worden. Die Offensive der Regierungstruppen habe am frühen Samstagmorgen in dem Viertel Chaldijeh begonnen, seit elf Monaten einer der Brennpunkte der Protestbewegung gegen Präsident Baschar Assad. Das berichteten das Syrische Observatorium für Menschenrechte und die Örtlichen Koordinationskomitees. Ihr Angaben konnten nicht von unabhängiger Seite bestätigt werden.
Den Koordinationkomiteees zufolge setzten die Regierungstruppen Panzer und schwere Maschinengewehre ein.
Der UN-Sicherheitsrat setzt am (heutigen) Samstag seine Verhandlungen über eine Resolution zum Konflikt in Syrien fort. Das verlautete am Freitag aus Diplomatenkreisen in New York. Zuvor hatte US-Außeminister Hillary Clinton mit ihrem russischen Kollegen Sergej Lawrow telefoniert, um den Moskauer Widerstand gegen eine Resolution zu überwinden. Die USA und ihre Verbündeten haben eine militärische Intervention in Syrien ausgeschlossen, unterstützen aber einen Plan der Arabischen Liga, der Assad auffordert, die Macht an seinen Stellvertreter zu übergeben.
Die Vetomacht Russland hatte am Freitag auch einen neuen Resolutionsentwurf aus Marokko abgelehnt. Der Text sei nicht akzeptabel, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur RIA Nowosti den stellvertretenden russischen Außenminister Gennadi Gatilow. (© AP)




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