Mexikanische Frauenrechtsaktivistin aus Ciudad Juárez angegriffen

veröffentlicht am 03.02.2012


Die mexikanische Frauenrechtsaktivistin Norma Andrade ist am Freitag bereits das zweite Mal innerhalb von acht Wochen angegriffen und verletzt worden. Sie habe in Mexiko-Stadt ihre Enkelin zur Schule gebracht, als sie von einem Mann mit einem Messer attackiert und im Gesicht verletzt worden sei, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Andrade vertritt die Angehörigen von getöteten oder vermissten Frauen aus Ciudad Juárez.

 

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Mexiko-Stadt - Die mexikanische Frauenrechtsaktivistin Norma Andrade ist am Freitag bereits das zweite Mal innerhalb von acht Wochen angegriffen und verletzt worden. Sie habe in Mexiko-Stadt ihre Enkelin zur Schule gebracht, als sie von einem Mann mit einem Messer attackiert und im Gesicht verletzt worden sei, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Andrade vertritt die Angehörigen von getöteten oder vermissten Frauen aus Ciudad Juárez. In der Stadt im Norden des Landes wurden seit 1993 Hunderte Frauen und Mädchen getötet. Die meisten Morde sind bis heute nicht aufgeklärt. Im Dezember war Andrade vor ihrem Haus in Ciudad Juárez angeschossen worden. Daraufhin zog sie aus Sicherheitsgründen nach Mexiko-Stadt.  (© AP)


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