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Gute US-Daten liefern Kaufargumente

veröffentlicht am 03.02.2012


Die Bären unter den Investoren haben es in diesen Tagen schwer. Nun springt auch noch der Arbeitsmarkt in den USA an. Nachdem die Impulse des schwächelnden US-Wirtschaftswachstums in den vergangenen Monaten kaum zu einem Jobaufbau führten, überraschte der Januar umso mehr. Die Indizes schossen mit der Veröffentlichung der Daten in die Höhe.

 

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Frankfurt - Die Bären unter den Investoren haben es in diesen Tagen schwer. Nun springt auch noch der Arbeitsmarkt in den USA an. Nachdem die Impulse des schwächelnden US-Wirtschaftswachstums in den vergangenen Monaten kaum zu einem Jobaufbau führten, überraschte der Januar umso mehr. Die Indizes schossen mit der Veröffentlichung der Daten in die Höhe. Der Euro-Stoxx-50 schloss mit einem Plus von 1,5 Prozent oder 37 Punkten bei 2.515. Der Stoxx-50 gewann 1,6 Prozent bzw 39 auf 2.500 Zähler.


Mit 243.000 Stellen ex Agrar fiel der Beschäftigungsaufbau in den USA doppelt so hoch aus, wie von Volkswirten erwartet. Dies war der stärkste Beschäftigungsaufbau seit dem Frühjahr 2010. Die Chance, dass die US-Wirtschaft den Sprung in einen selbsttragenden Aufschwung mit sinkender Arbeitslosigkeit, steigendem privaten Verbrauch und höheren Investitionen schafft, sei damit gestiegen, hieß es.


Aber auch das Wachstum der US-Dienstleister hat im Januar überraschend an Fahrt aufgenommen, abzulesen am über Erwarten und oberhalb der Expansionsschwelle ausgefallenen ISM-Index des entsprechenden Sektors. "Die US-Wirtschaft ist mit einer robusten Dynamik in das neue Jahr gestartet" so Viola Stork von der Helaba.


Nachfrage nach Luxusprodukten von LVMH ungebrochen


Sämtliche Sektoren schlossen im Plus, zumeist deutlich. Selbst das Schlusslicht, der Energiesektor, gewann noch 0,8 Prozent. An der Spitze standen Automobiltitel, der Freizeitsektor und der Bankensektor mit Zugewinnen von 2,7 bzw 2,3 Prozent.


Die Quartalszahlen des französische Luxusgüterkonzerns LVMH trafen die hohen Erwartungen. Insbesondere in den USA und in Asien habe sich das starke Wachstum fortgesetzt, hieß es. Europa habe wie erwartet nicht mithalten können, es hätte aber schlimmer kommen können. Überraschend positiv äußerte sich das Unternehmen zu den Aussichten für das laufende Jahr. Die Aktie schloss mit einem Plus von 2,3 Prozent bei 129,30 Euro.


Der weltweit zweitgrößte Nutzfahrzeughersteller Volvo hat im vierten Quartal mehr Fahrzeuge verkauft und damit mehr verdient als erwartet. Beim Nettoergebnis wiesen die Schweden 4,8 Milliarden Kronen oder 542 Millionen Euro aus und übertrafen damit die Erwartungen der Analysten. Die wirtschaftlichen Unsicherheit in Europa macht für das Unternehmen eine Prognose für die Nachfrage 2012 schwierig. Die Aktie legte um 4,3 Prozent auf 94,70 Kronen zu.


Europäische Indizes am Freitag, 3. Februar:  (© Dow Jones)



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