Ehemann von getöteter Journalistin in USA im Krankenhaus
veröffentlicht am 03.02.2012

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Ein in den USA wegen der Ermordung seiner Ehefrau angeklagter Deutscher ist wegen Gesundheitsproblemen nicht vor Gericht erschienen. Die Richter eines Kammergerichts in Washington wollten ihn am Freitag zu den Vorwürfen befragten, stattdessen wurde der 47-Jährige ins Krankenhaus gebracht. Die Gründe dafür waren zunächst nicht klar.
Washington - Ein in den USA wegen der Ermordung seiner Ehefrau angeklagter Deutscher ist wegen Gesundheitsproblemen nicht vor Gericht erschienen. Die Richter eines Kammergerichts in Washington wollten ihn am Freitag zu den Vorwürfen befragten, stattdessen wurde der 47-Jährige ins Krankenhaus gebracht. Die Gründe dafür waren zunächst nicht klar. Der Mann hatte in der Vergangenheit gesagt, er würde im Gefängnis das Essen verweigern und wolle keine medizinische Behandlung.
Der Beschuldigte soll im August 2011 seine 91-jährige Ehefrau Viola Drath, die ebenfalls aus Deutschland stammt, im gemeinsamen Haus in Washington geschlagen und erdrosselt haben. Er bestreitet die Vorwürfe. Seinen Angaben zufolge starb seine Frau nach einem Sturz an einer Kopfverletzung. Das Paar war seit 1990 verheiratet, der Ehemann hat die Verbindung mit der deutlich älteren Journalistin als "Zweckehe" beschrieben. (© AP)
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