Westerwelle setzt im Atomstreit mit Iran auf Sanktionen
veröffentlicht am 03.02.2012

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) dringt angesichts der aktuellen Spekulationen über einen Militärschlag Israels gegen den Iran auf eine friedliche Lösung des Atomstreits mit Teheran. Westerwelle sagte am Freitag in München, es sei das Kernanliegen deutscher Außenpolitik, Kriege zu verhindern. Deshalb sei es richtig, im Fall Iran auf die beschlossenen Sanktionen zu setzen.
München - Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) dringt angesichts der aktuellen Spekulationen über einen Militärschlag Israels gegen den Iran auf eine friedliche Lösung des Atomstreits mit Teheran. Westerwelle sagte am Freitag in München, es sei das Kernanliegen deutscher Außenpolitik, Kriege zu verhindern. Deshalb sei es richtig, im Fall Iran auf die beschlossenen Sanktionen zu setzen.
Westerwelle mahnte, ohne China ausdrücklich zu nennen: "Je mehr Staaten sich an den Sanktionen beteiligen, umso schneller können sie auch wirken." Es gehe dabei darum, dass der Iran auf die Option einer atomaren Bewaffnung nachprüfbar verzichte. (© AP)
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