Mehr wissen: Weltkrebstag

veröffentlicht am 03.02.2012


Der Weltkrebstag wurde 2005 ins Leben gerufen und findet jedes Jahr am 4. Februar statt. Sein Ziel ist es vor allem, die Vorbeugung und die Möglichkeit der Früherkennung von Krebserkrankungen ins Bewusstsein zu rücken.

 

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Berlin - Der Weltkrebstag wurde 2005 ins Leben gerufen und findet jedes Jahr am 4. Februar statt. Sein Ziel ist es vor allem, die Vorbeugung und die Möglichkeit der Früherkennung von Krebserkrankungen ins Bewusstsein zu rücken. Koordiniert wird der Aktionstag von der Union For International Cancer Control (UICC), unterstützt wird er unter anderem von der Weltgesundheitsorganisation. In Deutschland beteiligen sich zum Beispiel die Deutsche Krebshilfe und das Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg an der Initiative.


Zahlen der UICC zufolge wird jedes Jahr bei mehr als 12,7 Millionen Menschen weltweit Krebs diagnostiziert, 7,6 Millionen Menschen sterben jährlich an der Krankheit. Nach WHO-Schätzungen werden zwischen 2005 und 2015 etwa 84 Millionen Menschen an Krebs gestorben sein.


Im Mittelpunkt des Weltkrebstages steht deshalb die Prävention: 30 bis 40 Prozent der Krebsfälle könnten verhindert, fast ebenso viele geheilt werden durch rechtzeitige Diagnose und Therapie, erklärt die UICC. Nach WHO-Angaben sind 30 Prozent der Todesfälle als Folge von Krebserkrankungen auf Übergewicht, falsche Ernährungsgewohnheiten, Alkohol- und Tabakkonsum und Bewegungsmangel zurückzuführen.


Das DKFZ verwies auf den Risikofaktor Übergewicht: Zu den Krebserkrankungen, bei denen ein gesicherter Zusammenhang zu Übergewicht bestehe, gehörten Nierenkrebs, Brustkrebs nach den Wechseljahren sowie Krebs der Speiseröhre und der Gebärmutterschleimhaut. "Inzwischen sind wir an einem Punkt, an dem wir die Fettleibigkeit als Krebsrisikofaktor mindestens ebenso ernst nehmen müssen wie das Rauchen", erklärte der DKFZ-Vorstandsvorsitzende Otmar D. Wiestler.  (© AP)



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