De Maizière: Kein Spielraum für Truppenreduzierung im Kosovo
veröffentlicht am 03.02.2012

Die angespannte Lage im Kosovo lässt aus deutscher Sicht vorerst keine Reduzierung des NATO-Engagements zu. Er sehe "zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Möglichkeit, weitere Truppen zurückzuziehen", sagte Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizère am Freitag vor Beratungen mit seinen NATO-Amtskollegen in Brüssel. Die KFOR-Mission läuft seit 1999, die Bundeswehr stellt von den momentan 6.000 Soldaten 1.300 und hat eine Führungsrolle.
Brüssel - Die angespannte Lage im Kosovo lässt aus deutscher Sicht vorerst keine Reduzierung des NATO-Engagements zu. Er sehe "zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Möglichkeit, weitere Truppen zurückzuziehen", sagte Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizère am Freitag vor Beratungen mit seinen NATO-Amtskollegen in Brüssel. Die KFOR-Mission läuft seit 1999, die Bundeswehr stellt von den momentan 6.000 Soldaten 1.300 und hat eine Führungsrolle.
Geplant ist, das Gesamtkontingent in einem nächsten Schritt auf 2.500 Truppen zurückzufahren. Die Entscheidung sei aber voraussichtlich bis zum Sommer auf Eis gelegt, hieß es in Diplomatenkreisen. Im Nordkosovo war es im vergangenen Jahr teils zu schweren Ausschreitungen zwischen Kosovaren, der serbischen Minderheit und KFOR-Truppen gekommen. (© AP)
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