Börsen in Frankfurt und New York begraben Fusionspläne endgültig
veröffentlicht am 02.02.2012

Einen Tag nach dem Nein der EU zu ihrer Fusion haben NYSE Euronext und die Deutsche Börse ihre Pläne für einen Zusammenschluss am Donnerstag endgültig fallen gelassen. Damit verzichten die Betreiber der Börsen in Frankfurt und New York auf ein rechtliches Vorgehen gegen die Entscheidung der Europäischen Kommission. Die EU-Wettbewerbshüter hatten die Fusion mit der Begründung untersagt, es würde ein Quasi-Monopol im globalen Markt für Termingeschäfte entstehen.
New York - Einen Tag nach dem Nein der EU zu ihrer Fusion haben NYSE Euronext und die Deutsche Börse ihre Pläne für einen Zusammenschluss am Donnerstag endgültig fallen gelassen. Damit verzichten die Betreiber der Börsen in Frankfurt und New York auf ein rechtliches Vorgehen gegen die Entscheidung der Europäischen Kommission. Die EU-Wettbewerbshüter hatten die Fusion mit der Begründung untersagt, es würde ein Quasi-Monopol im globalen Markt für Termingeschäfte entstehen. Für die Deutsche Börse AG und NYSE Euronext war die Entscheidung ein harter Schlag. Sie hatten gehofft, so mit anderen großen Börsen in den USA und Asien besser konkurrieren zu können. (© AP)
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