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73 Tote bei Fan-Ausschreitungen in Ägypten

veröffentlicht am 01.02.2012


Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen nach einem Fußballspiel in der ägyptischen Stadt Port Said sind am Mittwoch nach Angaben des Staatsfernsehens mindestens 73 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten seien auch Angehörige der Sicherheitskräfte, sagte ein medizinischer Mitarbeiter des örtlichen Leichenschauhauses. Hunderte Menschen wurden nach Schätzungen der Behörden verletzt.

 

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Kairo - Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen nach einem Fußballspiel in der ägyptischen Stadt Port Said sind am Mittwoch nach Angaben des Staatsfernsehens mindestens 73 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten seien auch Angehörige der Sicherheitskräfte, sagte ein medizinischer Mitarbeiter des örtlichen Leichenschauhauses. Hunderte Menschen wurden nach Schätzungen der Behörden verletzt.


Die Zusammenstöße begannen, nachdem Fans des heimischen Teams Al-Masri nach dem 3:1-Sieg gegen den Tabellenführer und Erzrivalen der ägyptischen Premier League Al-Ahli Sekunden nach dem Abpfiff das Spielfeld gestürmt hatten. Die Fans hätten Steine, Feuerwerkskörper und Flaschen geworfen und dabei auch Spieler verletzt.


Unmittelbar nach Bekanntwerden der Ausschreitungen wurde als Reaktion darauf das Spiel zwischen Al-Ismailiya und Zamalek in Kairo abgebrochen.  (© AP)



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