US-Anleihen im Späthandel fester

veröffentlicht am 30.01.2012


Angst vor den Folgen der Schuldenkrise in der Eurozone hat die Anleger am Montag in den US-Anleihemarkt getrieben. Im späten New Yorker Handel stiegen zehnjährige Anleihen mit einem Kupon von 2,000 Prozent um 14/32 auf 101-13/32 und rentierten mit 1,84 Prozent. Der mit 3,125 Prozent verzinste Longbond gewann 1-8/32 auf 102-18/32.

 

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New York - Angst vor den Folgen der Schuldenkrise in der Eurozone hat die Anleger am Montag in den US-Anleihemarkt getrieben. Im späten New Yorker Handel stiegen zehnjährige Anleihen mit einem Kupon von 2,000 Prozent um 14/32 auf 101-13/32 und rentierten mit 1,84 Prozent. Der mit 3,125 Prozent verzinste Longbond gewann 1-8/32 auf 102-18/32. Seine Rendite fiel auf 2,99 Prozent.


Das hoch verschuldete Griechenland hatte sich immer noch nicht mit seinen privaten Gläubigern geeinigt. Unerdessen waren die Renditen der Staatsanleihen von Ländern an der Peripherie der Eurozone abermals gestiegen. Die Renditen portugiesischer Anleihen erreichten Rekordstände. Auch die spanischen und italienischen Renditen stiegen, nachdem die Ratingagentur Moody's vor der Verschlechterung der spanischen Wirtschaft gewarnt und Italien bei einer Auktion von Anleihen nicht das gesamte geplante Volumen am Markt untergebracht hat.


An US-Konjunkturdaten wurden die persönlichen Einkommen und Ausgaben veröffentlicht. Während die Einkommen geringfügig stärker stiegen als erwartet, stagnierten die Ausgaben im Dezember überraschend. Von der Konsumzurückhaltung der US-Bürger zeugte überdies die gestiegene Sparquote.  (© Dow Jones)



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