China weitet Polizeipräsenz in Unruheregion Xinjiang massiv aus
veröffentlicht am 30.01.2012

Zur Bekämpfung von religiösem Extremismus und aus anderen Sicherheitsbedenken weiten die chinesischen Behörden die Polizeipräsenz in der Unruheregion Xinjiang laut einem staatlichen Medienbericht massiv aus. Mit der geplanten Abstellung von 8.000 Beamten solle sichergestellt werden, dass dort jedes Dorf mindestens über eine Patrouille verfüge, meldete die halbamtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag. Pekings jüngster Schritt ist eine Reaktion auf den seit langem schwelenden Konflikt zwischen der Minderheit der eingeborenen muslimischen Uiguren und der Mehrheit der Han-Chinesen in Xinjiang.
Peking - Zur Bekämpfung von religiösem Extremismus und aus anderen Sicherheitsbedenken weiten die chinesischen Behörden die Polizeipräsenz in der Unruheregion Xinjiang laut einem staatlichen Medienbericht massiv aus. Mit der geplanten Abstellung von 8.000 Beamten solle sichergestellt werden, dass dort jedes Dorf mindestens über eine Patrouille verfüge, meldete die halbamtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag. Pekings jüngster Schritt ist eine Reaktion auf den seit langem schwelenden Konflikt zwischen der Minderheit der eingeborenen muslimischen Uiguren und der Mehrheit der Han-Chinesen in Xinjiang. 2009 kosteten blutige Kämpfe zwischen den Gruppen nach Regierungsangaben fast 200 Menschen das Leben. In den vergangenen Monaten waren Dutzende Tote und Verletzte zu beklagen. (© AP)
Lesen Sie auch: BMW eröffnet Werk in China
BMW hat zusammen mit Joint-Venture-Partner Brilliance das nachhaltigste Automobilwerk in China und eines der nach Konzernangaben innovativsten und flexibelsten Automobilwerke der Welt eröffnet. Mit dem Bau des zweiten Werks in Tiexi erhöht BMW die Kapazität in China auf 200 000 Fahrzeuge. Zusammen mit Brilliance werden zudem weitere 500 Millionen Euro in China investiert. zur Nachricht >>




China weitet Polizeipräsenz in Unruheregion Xinjiang massiv aus
China startet Anti-Terror-Kampagne in Unruheprovinz Xinjiang

