Serbischer Ultranationalist fordert Entschädigung von UN-Tribunal
veröffentlicht am 30.01.2012

Wegen nach seiner Ansicht wiederholter Verletzung seiner Rechte fordert der vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal für Jugoslawien angeklagte serbische Ultranationalist Vojislav Seselj zwei Millionen Euro Entschädigung von dem Gericht. So habe das Tribunal unter anderem versucht, ihn davon abzuhalten, sich selbst zu vertreten, und "absichtliche Verzögerungen" seines Falles herbeigeführt, schreibt Seselj in einem am Montag veröffentlichten Antrag. Eine Gerichtssprecherin wollte die Angelegenheit zunächst nicht kommentieren.
Den Haag - Wegen nach seiner Ansicht wiederholter Verletzung seiner Rechte fordert der vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal für Jugoslawien angeklagte serbische Ultranationalist Vojislav Seselj zwei Millionen Euro Entschädigung von dem Gericht. So habe das Tribunal unter anderem versucht, ihn davon abzuhalten, sich selbst zu vertreten, und "absichtliche Verzögerungen" seines Falles herbeigeführt, schreibt Seselj in einem am Montag veröffentlichten Antrag. Eine Gerichtssprecherin wollte die Angelegenheit zunächst nicht kommentieren. Seselj war ein Verbündeter des früheren jugoslawischen Staatspräsidenten Slobodan Milosevic. Den Vorwurf der Anklage, serbische Milizen in Bosnien und Kroatien zu Gräueltaten verleitet zu haben, weist er zurück. (© AP)
Lesen Sie auch: WSJ UPDATE: Adidas zeigt ehemalige Manager in Indien wegen Betrug an
Die Unregelmäßigkeiten bei seiner indischen Tochtergesellschaft gewinnen für den deutschen Sportartikelhersteller Adidas an Brisanz. Der Konzern stellte wegen finanzieller und geschäftlicher Fehler bei seiner Tochter Reebok India Strafanzeige gegen deren ehemaligen Geschäftsführer und einen weiteren hochrangigen Manager. zur Nachricht >>




China erwartet nach Veto keine Auswirkungen auf Beziehungen zu USA
UN-Menschenrechtskommissarin fordert Ende der Gewalt in Syrien
Russischer UN-Botschafter wirft Westen in Syrien-Frage Ungeduld vor
Argentinien will sich wegen Falklandinseln bei UN beschweren

