26 Tote bei Brand in peruanischer Drogeneinrichtung
veröffentlicht am 28.01.2012

Bei einem Feuer in einer privaten Drogeneinrichtung in der peruanischen Hauptstadt Lima sind mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen und zehn verletzt worden. Feuerwehrleute schlugen ein Loch in eine Trennwand mit dem Nachbarhaus, um die eingeschlossenen Patienten zu retten.
Lima - Bei einem Feuer in einer privaten Drogeneinrichtung in der peruanischen Hauptstadt Lima sind mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen und zehn verletzt worden. Feuerwehrleute schlugen ein Loch in eine Trennwand mit dem Nachbarhaus, um die eingeschlossenen Patienten zu retten.
Ein Bewohner der Drogeneinrichtung sagte, er habe am Samstagmorgen um neun Uhr (Ortszeit) im zweiten Stock gefrühstückt, als er Flammen aus dem ersten Stock kommen gesehen habe. Er sei dann aus dem Fenster gesprungen. "Die Türen waren abgeschlossen, es gab keinen Ausweg", sagte er dem lokalen Rundfunksender RPP.
Der Einsatzleiter der Feuerwehr sagte, das Feuer habe "danteske Ausmaße" gehabt. "Wir mussten elektrische Sägen für die Metallgitter an den Türen benutzen, um arbeiten zu können", erklärte Antonio Zavala. Die Unglücksursache ist noch unklar.
Die Drogeneinrichtung "Christ is Love" in dem ärmlichen Bezirk Zarate im Osten der Hauptstadt versucht, den Abhängigen mit Bibellesungen zu helfen.
Die peruanische Feuerwehr ist unterfinanziert. Alle Feuerwehrleute in dem südamerikanischen Land sind Freiwillige und das jährliche Budget für die Feuerwehr des gesamten Landes beträgt nur 19 Millionen Dollar (etwa 14,5 Millionen Euro). (© AP)




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