Gespräche über Entschädigung für unverletzte "Costa"-Passagiere
veröffentlicht am 26.01.2012

Vertreter des Kreuzfahrtanbieters Costa Crociere haben am Donnerstag mit Verbraucherschützern über Entschädigungen für die unverletzten Passagiere der havarierten "Costa Concordia" gesprochen. Dabei ging es um ein Angebot an die 3.206 Passagiere aus 61 Ländern, die bei den Unglück am 13. Januar keine körperlichen Schäden davontrugen.
Rom - Vertreter des Kreuzfahrtanbieters Costa Crociere haben am Donnerstag mit Verbraucherschützern über Entschädigungen für die unverletzten Passagiere der havarierten "Costa Concordia" gesprochen. Dabei ging es um ein Angebot an die 3.206 Passagiere aus 61 Ländern, die bei den Unglück am 13. Januar keine körperlichen Schäden davontrugen.
Das Angebot werde den Reisepreis, Kosten für die Rückreise und verlorenes Eigentum an Bord, eine Entschädigung für den ruinierten Urlaub und das Trauma durch das Unglück berücksichtigen, erklärte Furio Truzzi von der Verbraucherorganisation Assoutenti. Es soll nicht für die hunderten Besatzungsmitglieder, die Verletzten und die Familien gelten, die Angehörigen verloren. Jeder Passagier könne entscheiden, ob er das Angebot annehmen wolle, sagte Truzzi weiter. Wer das nicht wolle, könne sich einen Anwalt nehmen. (© AP)
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