Sozialist Hollande will Staatsverschuldung unter drei Prozent senken
veröffentlicht am 26.01.2012

Der aussichtsreiche Spitzenkandidat der französischen Sozialisten, François Hollande, will die Nettoneuverschuldung des Landes im Jahr 2013 unter die vom EU-Stabilitätspakt geforderten drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts senken. Gelingen solle dies durch die Kürzung von Steuervorteilen für Unternehmen und Wohlhabende, teilte Hollande am Donnerstag bei der Vorstellung seines Wahlprogramms mit. Sein Plan könne 29 Milliarden Euro Einnahmen einbringen und dabei helfen, die Kosten für neue Initiativen in den Bereichen Arbeitsmarkt, öffentlicher Wohnungsbau und Gesundheit auszugleichen, die der Kandidat auf schätzungsweise 20 Milliarden Euro bezifferte.
Paris - Der aussichtsreiche Spitzenkandidat der französischen Sozialisten, François Hollande, will die Nettoneuverschuldung des Landes im Jahr 2013 unter die vom EU-Stabilitätspakt geforderten drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts senken. Gelingen solle dies durch die Kürzung von Steuervorteilen für Unternehmen und Wohlhabende, teilte Hollande am Donnerstag bei der Vorstellung seines Wahlprogramms mit. Sein Plan könne 29 Milliarden Euro Einnahmen einbringen und dabei helfen, die Kosten für neue Initiativen in den Bereichen Arbeitsmarkt, öffentlicher Wohnungsbau und Gesundheit auszugleichen, die der Kandidat auf schätzungsweise 20 Milliarden Euro bezifferte.
Der Vorschlag ist Teil von Hollandes "60-Punkte-Programm", das zuvor schon in der Tageszeitung "Le Parisien" erschienen war. Es sieht unter anderem eine weitreichende Steuerreform, die Legalisierung der Homo-Ehe und eine staatliche Grenze für Mieten vor. Außerdem will er 60.000 Stellen an Schulen schaffen.
Hollande führt in den Umfragen vor dem amtierenden französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy und hat gute Aussichten, die Wahlen Ende April und Anfang Mai zu gewinnen. (© AP)




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