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Immer mehr Schadenersatzklagen gegen Porsche und VW

veröffentlicht am 26.01.2012


Mehr als zwei Jahre nach dem Übernahmekampf zwischen Porsche und Volkswagen gehen immer mehr damals geschädigte Anleger gerichtlich gegen die Unternehmen vor. Beim Landgericht Braunschweig sind inzwischen vier Schadenersatzklagen in Höhe von insgesamt 3,7 Milliarden Euro in der Sache eingereicht worden. Das geht aus einer am Donnerstag vom Gericht veröffentlichten Übersicht hervor.

 

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Braunschweig - Mehr als zwei Jahre nach dem Übernahmekampf zwischen Porsche und Volkswagen gehen immer mehr damals geschädigte Anleger gerichtlich gegen die Unternehmen vor. Beim Landgericht Braunschweig sind inzwischen vier Schadenersatzklagen in Höhe von insgesamt 3,7 Milliarden Euro in der Sache eingereicht worden. Das geht aus einer am Donnerstag vom Gericht veröffentlichten Übersicht hervor. Dazu kommt mindestens eine Klage beim Landgericht Stuttgart über zwei Milliarden Euro und mindestens eine Klage in den USA. Außerdem ermittelt die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen Ex-Manager von Porsche.


Bei dem letztendlich gescheiterten Übernahmeversuch von VW durch Porsche hatte es 2009 extreme Ausschläge des VW-Aktienkurses gegeben. Dadurch verloren viele Anleger hohe Summen. Sie werfen unter anderem Porsche unvollständige Information vor. Porsche verlor den Kampf und ist inzwischen Teil des VW-Konzerns.  (© AP)


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