IWF prophezeit Eurozone leichte Rezession

veröffentlicht am 24.01.2012


Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Konjunkturprognose für die Eurozone gesenkt und sagt den 17 Mitgliedsstaaten nun sogar eine leichte Rezession für das laufende Jahr voraus. Während der IWF im September für den Euroraum noch ein durchschnittliches Wachstum von 1,1 Prozent erwartet hatte, prognostiziert er in seiner am Dienstag veröffentlichten Vorhersage einen Schwund der Wirtschaftskraft um 0,5 Prozent.

 

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Washington - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Konjunkturprognose für die Eurozone gesenkt und sagt den 17 Mitgliedsstaaten nun sogar eine leichte Rezession für das laufende Jahr voraus. Während der IWF im September für den Euroraum noch ein durchschnittliches Wachstum von 1,1 Prozent erwartet hatte, prognostiziert er in seiner am Dienstag veröffentlichten Vorhersage einen Schwund der Wirtschaftskraft um 0,5 Prozent.


Statt die Defizite abzubauen, sollten die Euroländer Wachstum fördern, lautet die Empfehlung des IWF. Die einschneidenden Sparmaßnahmen und das geringe Wachstum würden das Vertrauen der Märkte untergraben. Für die Weltwirtschaft senkte der IWF seine Wachstumserwartungen von vier Prozent im September auf 3,25 Prozent. Den USA sagt er unverändert ein Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent voraus.  (© AP)


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