Iran erwartet keine wirtschaftlichen Nachteile durch Ölembargo
veröffentlicht am 24.01.2012

Der Iran rechnet nach eigenen Angaben nicht mit nachteiligen Folgen durch das Ölembargo der EU. Die Weltwirtschaft sei derart diversifiziert, dass sich die beschlossenen Maßnahmen als ineffektiv erweisen würden, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur IRNA am Dienstag den Geheimdienstchef Heidar Moslehi. Von bisherigen Sanktionen habe der Iran sogar profitiert, da sie ihn wirtschaftlich unabhängig gemacht hätten, sagte Moslehi demnach weiter.
Teheran - Der Iran rechnet nach eigenen Angaben nicht mit nachteiligen Folgen durch das Ölembargo der EU. Die Weltwirtschaft sei derart diversifiziert, dass sich die beschlossenen Maßnahmen als ineffektiv erweisen würden, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur IRNA am Dienstag den Geheimdienstchef Heidar Moslehi. Von bisherigen Sanktionen habe der Iran sogar profitiert, da sie ihn wirtschaftlich unabhängig gemacht hätten, sagte Moslehi demnach weiter. Mit dem Ziel, das Land zu einem Einlenken im Atomstreit zu bewegen, hatte die EU am Montag einen Boykott iranischer Ölprodukte vereinbart. Zwei Abgeordnete aus Teheran drohten daraufhin erneut mit einer Blockade der strategisch wichtigen Seestraße von Hormus. (© AP)
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