Agrarbündnis fordert Wende in der Landwirtschaftspolitik
veröffentlicht am 19.01.2012

Die industrielle Tierproduktion bietet nach Ansicht des Agrarbündnisses keine Perspektive für Mensch und Tier. Der Zusammenschluss von 24 Verbänden aus Landwirtschaft, Umwelt- und Tierschutz sowie Entwicklungsarbeit forderte zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin am Donnerstag eine Wende weg von der Agrarindustrie.
Berlin - Die industrielle Tierproduktion bietet nach Ansicht des Agrarbündnisses keine Perspektive für Mensch und Tier. Der Zusammenschluss von 24 Verbänden aus Landwirtschaft, Umwelt- und Tierschutz sowie Entwicklungsarbeit forderte zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin am Donnerstag eine Wende weg von der Agrarindustrie.
Heidrun Betz vom Deutschen Tierschutzbund sagte, 97 Prozent aller Puten und bis zu 96 Prozent aller Masthühner würden mit Antibiotika behandelt. Hochleistungszucht und nicht artgerechte Haltung machten die Tiere anfällig für Krankheiten. "Wenn die Politik den Mut nicht aufbringt, die Weichen umzustellen, riskiert sie weiteres Tierleid und gleichzeitig erhebliche Gesundheitsgefahren für die Menschen", sagte die Tierschützerin. (© AP)
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