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24. August 2009
Erste Stufe des EU-Glühbirnenverbots tritt in Kraft
Brüssel - Am 1. September tritt die erste Stufe des EU-Glühbirnenverbots in Kraft. Traditionelle Glühbirnen mit einer Leistungsstärke von 100 Watt und mehr dürfen in der Europäischen Union ab Dienstag kommender Woche nicht mehr vertrieben oder importiert werden. Zudem sollen alle matten Glühbirnen vom Markt verschwinden. Im Einzelhandel noch vorhandene Vorräte dürfen aber verkauft werden, bis sie erschöpft sind.
In einem Jahr, zum 1. September 2010, werden dann auch Glühbirnen mit einer Lichtstärke zwischen 75 und 100 Watt vom Markt genommen. Am 1. September 2011 folgen 60-Watt-Birnen, im September 2012 schließlich werden auch die letzten Glühlampen aus dem Handel verschwinden. Die Verbraucher müssen dann auf Energiespar- oder Halogenlampen zurückgreifen.
Die Abschaffung traditioneller Glühlampen dient dem Klimaschutz, denn die Birnen sind Stromfresser. Nach Einschätzung der EU-Kommission entspricht das Einsparpotenzial dem Stromverbrauch Rumäniens oder von elf Millionen Haushalten. Der Ersatz traditioneller Glühbirnen durch Energiesparlampen werde den Treibhausgas-Ausstoß der EU pro Jahr um 15 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) vermindern.
Der Energieverbrauch pro Haushalt sinkt nach Angaben der Kommission bei Ersatz aller Glühbirnen durch Energiesparlampen um 10 bis 15 Prozent. Trotz des höheren Anschaffungspreises für Energiesparlampen ließen sich auf diese Weise rund 50 Euro jährlich einsparen. weiterlesen >>

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