Verbraucherzentralen gegen Kleinstaaterei bei Lebensmittelkontrolle
veröffentlicht am 18.01.2012

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hat eine effizientere Lebensmittelkontrolle gefordert. "Eine Neujustierung der Lebensmittelüberwachung weg von der föderalen Kleinstaaterei ist überfällig", sagte vzbv-Vorstand Gerd Billen am Mittwoch zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin. Notfalls müsse der Bund dies gegen den Willen der Länder durchsetzen.
Berlin - Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hat eine effizientere Lebensmittelkontrolle gefordert. "Eine Neujustierung der Lebensmittelüberwachung weg von der föderalen Kleinstaaterei ist überfällig", sagte vzbv-Vorstand Gerd Billen am Mittwoch zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin. Notfalls müsse der Bund dies gegen den Willen der Länder durchsetzen.
"Es fehlt an Personal, an geeigneten Strukturen", sagte Billen. Auch der Vorsitzende des Bundesverbands der Lebensmittelkontrolleure, Martin Müller, verlangte, die Kontrolle zu "entföderalisieren". Derzeit müssten 2.500 Kontrolleure 1,1 Millionen Lebensmittelbetriebe überwachen. Erforderlich seien aber 1.500 Kontrolleure zusätzlich. (© AP)
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