NRW-Linke will mehr Macht der Landesverbände
veröffentlicht am 16.01.2012

Die nordrhein-westfälische Linke fordert im parteiinternen Führungsstreit der Linken mehr Macht für die Landesverbände. "Unsere Führungsgremien sind bislang zu Berlin-lastig, da sitzen zu viele Bundestagsabgeordnete drin", sagte Linke-Landeschef Hubertus Zdebel am Montag auf dapd-Anfrage. Insgesamt müsse die Linke angesichts der Finanzkrise wieder mit Inhalten in die Medien kommen.
Düsseldorf - Die nordrhein-westfälische Linke fordert im parteiinternen Führungsstreit der Linken mehr Macht für die Landesverbände. "Unsere Führungsgremien sind bislang zu Berlin-lastig, da sitzen zu viele Bundestagsabgeordnete drin", sagte Linke-Landeschef Hubertus Zdebel am Montag auf dapd-Anfrage. Insgesamt müsse die Linke angesichts der Finanzkrise wieder mit Inhalten in die Medien kommen.
Den vom Vorstand abgelehnten Mitgliederentscheid über die neue Parteiführung habe NRW "ohnehin für überflüssig" gehalten, sagte Zdebel. Gleichwohl müsse die Basis eingebunden werden, beispielsweise über Regionalkonferenzen.
Er wünsche sich mit Blick auf die kommende Bundestagswahl eine wichtige politische Rolle für Gregor Gysi, Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine, sagte der Linke-Landespolitiker. (© AP)




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