Ernst fordert Ende der "unsäglichen Selbstbeschäftigung"
veröffentlicht am 16.01.2012

Der Linke-Vorsitzende Klaus Ernst hat seine Partei eindringlich aufgefordert, mit der "unsäglichen Selbstbeschäftigung" aufzuhören. Statt auf Personaldebatten müsse sich die Linke auf Inhalte konzentrieren, sagte er beim politisches Jahresauftakt der Partei am Montag in Berlin. Die Linke und ihre Führung bräuchten "in den eigenen Reihen Solidarität".
Berlin - Der Linke-Vorsitzende Klaus Ernst hat seine Partei eindringlich aufgefordert, mit der "unsäglichen Selbstbeschäftigung" aufzuhören. Statt auf Personaldebatten müsse sich die Linke auf Inhalte konzentrieren, sagte er beim politisches Jahresauftakt der Partei am Montag in Berlin. Die Linke und ihre Führung bräuchten "in den eigenen Reihen Solidarität".
Derzeit gelinge es der Partei nicht, mit ihren inhaltlichen Angeboten in der Öffentlichkeit durchzudringen, beklagte Klaus Ernst. In dieser Hinsicht werde 2012 eine "Bewährungsprobe" für die Linke. Eine Partei sei nur dann erfolgreich, "wenn sie nicht schlecht über sich spricht, sondern wenn sie zusammenhält". (© AP)
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