Hannover Rück erwartet Großschaden aus Carnival-Schiffsunfall
veröffentlicht am 16.01.2012

Die Hannover Rück erwartet aus dem Unfall des Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia vor der italienischen Küste einen Großschaden für das eigene Haus. Wie eine Sprecherin des drittgrößten Rückversicherers der Welt zu Dow Jones Newswires sagte, handelt es sich um einen Großschaden im Transportschadensbereich, in dem sie gut vertreten sind. Die Hannover Rück definiert ein Ereignis als einen Großschaden, wenn die Schadenshöhe bei über zehn Millionen Euro liegt.
Frankfurt - Die Hannover Rück erwartet aus dem Unfall des Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia vor der italienischen Küste einen Großschaden für das eigene Haus. Wie eine Sprecherin des drittgrößten Rückversicherers der Welt zu Dow Jones Newswires sagte, handelt es sich um einen Großschaden im Transportschadensbereich, in dem sie gut vertreten sind. Die Hannover Rück definiert ein Ereignis als einen Großschaden, wenn die Schadenshöhe bei über zehn Millionen Euro liegt.
Unter die Transportschäden fallen laut der Sprecherin rückversicherte Kaskoschäden für das relativ neue Schiff sowie Rückversicherungen für Haftpflichtschäden, zu denen nicht nur die geschädigten über 4.000 Passagiere zählten, sondern auch die zu erwartenden Bergungskosten. Für eine genauere Schätzung der Kosten sei es aber noch zu früh, so die Sprecherin.
Sprecher der Munich Re und der Allianz wollten aus dem gleichen Grund am Morgen keine Schätzung zu möglichen Schäden abgeben.
Am Freitagabend war das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia vor der italienischen Insel Giglio auf einen Felsen aufgelaufen und hatte durch Wassereinbruch massiv Schlagseite bekommen. Bislang sind dabei sechs Menschen ums Leben gekommen. (© Dow Jones)




(Update 2) - Hannover Rück verfünffacht nach Dürrejahr den Gewinn
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