S&P nennt drohende Rezession als Grund für Rating-Abstufungen

veröffentlicht am 14.01.2012


Die Bewertungs-Agentur Standard & Poor’s hat ihre Herabstufung der Euro-Länder mit dem Risiko einer Rezession und mit dem großen Finanzbedarf Italiens in den kommenden Monaten begründet. Außerdem sei das Resultat des EU-Gipfels vom Dezember verantwortlich für die Entscheidung, sagt Europa-Chef Moritz Krämer am Samstag in einer Telefonkonferenz.

 

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Berlin - Die Bewertungs-Agentur Standard & Poor’s hat ihre Herabstufung der Euro-Länder mit dem Risiko einer Rezession und mit dem großen Finanzbedarf Italiens in den kommenden Monaten begründet. Außerdem sei das Resultat des EU-Gipfels vom Dezember verantwortlich für die Entscheidung, sagt Europa-Chef Moritz Krämer am Samstag in einer Telefonkonferenz.


Das Risiko einer Rezession sei mit dem Schrumpfen der Wirtschaft in der Eurozone um zuletzt 1,5 Prozent gestiegen, sagte Krämer. S&P schätze es nun auf 40 Prozent. Mit Blick auf Italien sagte er, das Land brauche von Februar bis April über 130 Milliarden Euro und im Gesamtjahr 2012 über 300 Milliarden Euro. Die Beschlüsse des Gipfels bezeichnete Krämer als nicht angemessen für die wachsenden Herausforderungen.  (© AP)


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Das europäische Pipeline-Projekt Nabucco wird in wesentlich kleinerem Rahmen realisiert als erhofft. Nabucco werde lediglich bis zur türkischen Grenze mit Europa reichen, bestätigte der Ölkonzern BP, der Mitglied im Konsortium des Projekts ist. Ursprünglich sollte die Pipeline auf rund 3.909 Kilometern Länge Gas aus dem Kaspischen Meer bis nach Europa leiten.  zur Nachricht >>

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