(Update) - Kartellamt gibt grünes Licht für Vermarktung der Bundesligarechte
veröffentlicht am 13.01.2012

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Das Bundeskartellamt hat grünes Licht für die zentrale Vermarktung der Bundesligarechte durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) gegeben. Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, sagte am Freitag, dies schränke zwar den Wettbewerb zwischen den Vereinen ein, biete den Medien und den Fans aber den Vorteil, dass stets über die Liga als Ganzes berichtet werden könne.
Bonn - Das Bundeskartellamt hat grünes Licht für die zentrale Vermarktung der Bundesligarechte durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) gegeben. Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, sagte am Freitag, dies schränke zwar den Wettbewerb zwischen den Vereinen ein, biete den Medien und den Fans aber den Vorteil, dass stets über die Liga als Ganzes berichtet werden könne.
Keine Bedenken hatten die Kartellwächter auch gegen die Pläne der DFL, alternativ zur bisher üblichen Highlight-Berichterstattung im Fernsehen eine erste freie Ausstrahlung über das Internet und für mobile Endgeräte anzubieten. Im Fernsehen wären die Höhepunkte des Spieltages dann erst um 21.45 Uhr zu sehen. Durch das geplante neue Ausschreibungsmodell ist vor allem die ARD-"Sportschau" am frühen Samstagabend gefährdet, die derzeit die Erstverwertungsrechte im frei empfangbaren Fernsehen hält.
Die Kartellwächter verpflichteten die DFL zur Durchführung eines fairen, transparenten und diskriminierungsfreien Vergabeverfahrens. Sie dürfe nicht willkürlich darüber entscheiden, welchen Käufern sie den Zuschlag erteile. Die Behörde kündigte an, sie werde darauf achten, dass diese Vorgaben auch eingehalten würden. (© AP)




(Update 2) - Kartellamt gibt grünes Licht für Vermarktung der Bundesligarechte
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Kartellamt gibt grünes Licht für Vermarktung der Bundesligarechte

