Drei Tote bei Brand auf Fischerboot nahe der Antarktis
veröffentlicht am 11.01.2012

Bei einem Brand auf einem südkoreanischen Fischerboot nahe der Antarktis sind drei Seeleute ums Leben gekommen und zwei schwer verletzt worden. 37 Fischer konnten gerettet werden, wie neuseeländische Behörden mitteilten. Die 51 Meter lange "Jung Woo 2" mit 40 Seeleuten an Bord setzte am frühen Morgen einen Notruf ab, und zwei andere Fischerboote eilten zur Hilfe.
Wellington - Bei einem Brand auf einem südkoreanischen Fischerboot nahe der Antarktis sind drei Seeleute ums Leben gekommen und zwei schwer verletzt worden. 37 Fischer konnten gerettet werden, wie neuseeländische Behörden mitteilten. Die 51 Meter lange "Jung Woo 2" mit 40 Seeleuten an Bord setzte am frühen Morgen einen Notruf ab, und zwei andere Fischerboote eilten zur Hilfe. Das Unglück ereignete sich den Angaben zufolge im Rossmeer 600 Kilometer nördlich der US-Antarktisstation McMurdo.
Das Feuer brach in den Mannschaftsräumen aus und breitete sich schnell auf den Maschinenraum und das Fischverarbeitungsdeck aus. Auch eine der beiden Rettungsinseln fiel den Flammen zum Opfer, sodass zunächst nur 25 Seeleute von Bord gehen konnten. Die anderen zwölf Überlebenden blieben bis zur Ankunft des Schwesterschiffs an Bord und versuchten vergeblich, die Flammen zu bekämpfen. Die drei Todesopfer verbrannten in ihren Quartieren.
Die Geretteten sollten zunächst zur medizinischen Behandlung zur McMurdo-Station gebracht werden. Später sollen sie über Neuseeland in die Heimat zurückgebracht werden, sagte der Leiter des neuseeländischen Zentrums für Seenotrettung, Mike Roberts. "Wir sind froh, dass wir 37 von 40 Seeleute in Sicherheit bringen konnten", sagte Roberts. Der Brand sei ein "wirklich katastrophales Ereignis" gewesen. Die Ursache sei noch nicht geklärt und das Feuer nicht gelöscht. Es sei wahrscheinlich, dass das Fischerboot sinken werde, sagte Roberts. Das Schiff wurde 1985 in Japan gebaut und ist im südkoreanischen Busan registriert. (© AP)




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