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IStGH räumt Libyen im Fall Seif al Islam mehr Zeit ein

veröffentlicht am 10.01.2012


Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) hat Libyen am Dienstag mehr Zeit zur Freigabe von Informationen über den gefangen genommenen Gaddafi-Sohn Seif al Islam eingeräumt. Die neue libysche Führung hatte "angesichts der Sicherheitslage" im Land um drei Wochen Aufschub gebeten. In einem schriftlichen Bescheid gaben IStGH-Richter nach, gewährten allerdings nur bis zum 23.

 

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Den Haag - Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) hat Libyen am Dienstag mehr Zeit zur Freigabe von Informationen über den gefangen genommenen Gaddafi-Sohn Seif al Islam eingeräumt. Die neue libysche Führung hatte "angesichts der Sicherheitslage" im Land um drei Wochen Aufschub gebeten. In einem schriftlichen Bescheid gaben IStGH-Richter nach, gewährten allerdings nur bis zum 23. Januar Zeit, um auf die Anfrage aus Den Haag zu antworten. Der Sohn des getöteten Machthabers Muammar al Gaddafi war im November im Süden Libyens von Kämpfern gefangen genommen worden. Der IStGH hatte Libyen daraufhin gedrängt, Mitarbeitern Zugang zu ihm zu gewähren. Libyen will Gaddafi trotz eines Haftbefehls des IStGH selbst den Prozess machen.  (© AP)


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