Libyen fordert in Causa Seif al Islam mehr Zeit vom IStGH
veröffentlicht am 10.01.2012

Libyen hat den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag (IStGH) um mehr Zeit gebeten, um Informationen über den gefangen gehaltenen Seif al Islam Gaddafi freizugeben. Wegen der Sicherheitssituation im Land würden die libyschen Behörden noch drei Wochen brauchen, um auf die Anfrage aus Den Haag zu antworten, hieß es in einem am Dienstag veröffentlichten Dokument. Der Sohn des getöteten Machthabers Muammar al Gaddafi war im November im Süden Libyens von Kämpfern gefangen genommen worden.
Den Haag - Libyen hat den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag (IStGH) um mehr Zeit gebeten, um Informationen über den gefangen gehaltenen Seif al Islam Gaddafi freizugeben. Wegen der Sicherheitssituation im Land würden die libyschen Behörden noch drei Wochen brauchen, um auf die Anfrage aus Den Haag zu antworten, hieß es in einem am Dienstag veröffentlichten Dokument. Der Sohn des getöteten Machthabers Muammar al Gaddafi war im November im Süden Libyens von Kämpfern gefangen genommen worden. Der IStGH hatte Libyen daraufhin gedrängt, Mitarbeitern des Gerichts Zugang zu ihm zu gewähren. Libyen will Gaddafi trotz eines Haftbefehls des IStGH selbst den Prozess machen. (© AP)
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