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Sonnleitner verteidigt Antibiotikaeinsatz bei Tierkrankheiten

veröffentlicht am 10.01.2012


Bauernpräsident Gerd Sonnleitner hat den Einsatz von Antibiotika bei Nutztieren verteidigt. Bei Krankheiten sei dies "aus ethischen Gründen" notwendig, sagte Sonnleitner am Dienstag in München. "Alles andere wäre Tierquälerei."

 

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München - Bauernpräsident Gerd Sonnleitner hat den Einsatz von Antibiotika bei Nutztieren verteidigt. Bei Krankheiten sei dies "aus ethischen Gründen" notwendig, sagte Sonnleitner am Dienstag in München. "Alles andere wäre Tierquälerei."


Die Bauern hätten sich selbst dazu verpflichtet, die Mittel ausschließlich zur Behandlung kranker Tiere, nicht aber zur Wachstumsförderung einzusetzen. Dies werde streng kontrolliert. Insgesamt sei die Menge an eingesetzten Antibiotika rückläufig. "Das zeigt unsere Verantwortung", sagte Sonnleitner.


Der Präsident des Deutschen Bauernverband sicherte zu, sich für eine Verbesserung der Hygienebedingungen bei der Tierhaltung einzusetzen, um Ansteckungsrisiken zu reduzieren. In erster Linie würden resistente Keime aber von Mensch zu Mensch übertragen, aber auch von Haustieren, warnte er.  (© AP)



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