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Papst mahnt zu menschenwürdigen Lösungen der Finanzkrise

veröffentlicht am 09.01.2012


Papst Benedikt XVI. hat am Montag bei einer jährlichen Audienz für Diplomaten menschenwürdige Lösungen bei der Suche nach Auswegen aus der globalen Finanzkrise angemahnt. Er sagte, dass die Krise ihren Anfang in den hoch entwickelten Staaten genommen habe und nun "tief greifende Auswirkungen" in den ärmeren Staaten der Welt habe.

 

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Rom - Papst Benedikt XVI. hat am Montag bei einer jährlichen Audienz für Diplomaten menschenwürdige Lösungen bei der Suche nach Auswegen aus der globalen Finanzkrise angemahnt. Er sagte, dass die Krise ihren Anfang in den hoch entwickelten Staaten genommen habe und nun "tief greifende Auswirkungen" in den ärmeren Staaten der Welt habe. Die Krise müsse ein "Anreiz" sein, über die "menschliche Existenz und die Wichtigkeit ihrer ethischen Dimension" nachzudenken.


Es sei die wirtschaftliche Not gewesen, die im vergangenen Jahr in vielen Ländern Proteste ausgelöst hätte. Benedikt gedachte auch der zahlreichen Opfer religiös motivierter Terroranschläge. Besonders Asien und Afrika seien im vergangenen Jahr von terroristischer Gewalt erschüttert worden, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche und verwies dabei auf Nigeria und Pakistan. Benedikt äußerte auch seine Hoffnung auf ein rasches Ende des Blutvergießens in Syrien und einen unverzüglichen Beginn eines politischen Dialogs unter Anwesenheit unabhängiger Beobachter in dem Land.  (© AP)


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Die Europäische Union hat Argentinien vor der Welthandelsorganisation (WTO) verklagt. Brüssel verstärkt damit den Druck auf die argentinische Präsidentin Christina Kirchner, die wegen ihrer Wirtschaftspolitik international heftig in der Kritik steht. Die Klage ist keine direkte Reaktion auf die Verstaatlichung des Ölversorgers YPF, wie die EU-Kommission erklärte. Vertreter der Behörde sagten aber, dass dieser jüngste Schritt Kirchners nur der prominenteste in einer langen Reihe gewesen sei. "Das Klima für Handel und Investition hat sich in Argentinien verschlechtert", sagte EU-Handelskommissar Karel De Gucht. "Das lässt mir keine andere Wahl als gegen das protektionistische Importregime Argentiniens vorzugehen."  zur Nachricht >>

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