Bau von Industrie- und Bürogebäuden deutlich gesunken
veröffentlicht am 20.08.2009

Die Unternehmen in Deutschland haben in der Rezession ihre Bautätigkeit massiv verringert. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Donnerstag sank der umbaute Raum von genehmigten Gebäuden wie Industrie und Büros im Vergleich zum Vorjahr um 24,5 Prozent auf 90,5 Millionen Kubikmeter. Seit der Wiedervereinigung gab es den Angaben zufolge keinen derartigen Rückgang bei Nichtwohngebäuden.
Wiesbaden - Die Unternehmen in Deutschland haben in der Rezession ihre Bautätigkeit massiv verringert. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Donnerstag sank der umbaute Raum von genehmigten Gebäuden wie Industrie und Büros im Vergleich zum Vorjahr um 24,5 Prozent auf 90,5 Millionen Kubikmeter. Seit der Wiedervereinigung gab es den Angaben zufolge keinen derartigen Rückgang bei Nichtwohngebäuden.
Während öffentliche Bauherren das Volumen um 14,9 Prozent steigerten, gab es bei nicht-öffentlichen Investoren ein Minus von 27,5 Prozent. Auch der Zahl der Wohnungsbaugenehmigungen sank, mit 8,1 Prozent allerdings längst nicht so stark. Von den im ersten Halbjahr insgesamt 80.700 genehmigten Wohnungen waren 69.950 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (minus 6,7 Prozent).
Dabei sank die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern um 8,3 Prozent beziehungsweise um 11,6 Prozent. Bei der Genehmigung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern wurde ein Rückgang von 4,6 Prozent verzeichnet. (© AP)




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