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Jacksons Leibarzt wendet sich an die Öffentlichkeit

veröffentlicht am 19.08.2009


Erstmals seit dem Tod Michael Jacksons hat sich dessen Leibarzt öffentlich geäußert. In einem einminütigen Video, das im Internet auf YouTube veröffentlicht wurde, beteuerte Conrad Murray: «Ich habe die Wahrheit gesagt und vertraue darauf, dass die Wahrheit siegen wird.» Der Kardiologe steht im Verdacht, Jackson ein zu starkes Betäubungsmittel verabreicht zu haben.

 

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Los Angeles - Erstmals seit dem Tod Michael Jacksons hat sich dessen Leibarzt öffentlich geäußert. In einem einminütigen Video, das im Internet auf YouTube veröffentlicht wurde, beteuerte Conrad Murray: «Ich habe die Wahrheit gesagt und vertraue darauf, dass die Wahrheit siegen wird.» Der Kardiologe steht im Verdacht, Jackson ein zu starkes Betäubungsmittel verabreicht zu haben.


«Ich habe alles getan, was ich tun konnte», versicherte Murray mit ernster Stimme. Seine Sprecherin Miranda Sevcik sagte, das Video sei in der vergangenen Woche in Houston aufgenommen worden. Nach Jacksons Tod habe Murray Todesdrohungen erhalten. Er habe einen Leibwächter angeheuert und sich völlig zurückgezogen.


Mit dem Video wolle Murray denjenigen danken, von denen er Zuspruch und Unterstützung erfahren habe. «Ihre Botschaften geben mir Kraft und Mut und lassen mich durchhalten», sagte der Arzt. «Sie bedeuten alles für mich.» Sevcik sagte am Dienstag, Murray wolle gerne wieder arbeiten. Seit Jacksons Tod hat der Kardiologe nicht mehr praktiziert.


Murray steht im Zentrum der Ermittlungen zum Tod des Popstars am 25. Juni. Er hat zugegeben, Jackson kurz vor dessen Tod das Narkotikum Propofol sowie mehrere Beruhigungsmittel verabreicht zu haben. Wie die Nachrichtenagentur AP aus Ermittlerkreisen erfuhr, geht die Polizei davon aus, dass Murray das Zimmer, in dem Jackson schlief, für einige Minuten verlassen hat, um zu telefonieren. Bei seiner Rückkehr habe Jackson nicht mehr geatmet.


Unterdessen bestätigte die Familie des verstorbenen «King of Pop», dass Jackson am 29. August, seinem 51. Geburtstag, beigesetzt werden soll. Geplant sei eine private Zeremonie mit Angehörigen und engen Freunden auf dem Friedhof Forest Lawn in Glendale nördlich von Los Angeles.


Ein Jackson-Porträt des Pop-Art-Künstlers Andy Warhol wurde am Dienstag für mehr als eine Million Dollar versteigert. Den genaue Kaufpreis gab die Vered Gallery in East Hampton im Staat New York nicht bekannt, ebenso wenig die Identität des Käufers, bei dem es sich um einen privaten Sammler handeln soll. Das 76 mal 66 Zentimeter große Gemälde zeigt einen lächelnden Jackson in roter Jacke aus der «Thriller»-Zeit in den 80er Jahren.  (© AP)



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