Mann soll für Amoklauf am Hauptbahnhof dauerhaft in Psychiatrie
veröffentlicht am 04.01.2012

© Bundespolizei
Ein halbes Jahr nach einem Amoklauf am Düsseldorfer Hauptbahnhof soll ein 48-jähriger Waffensammler aus Bochum dauerhaft in der Psychiatrie untergebracht werden. Staatsanwaltschaft und Verteidigung beantragten am Mittwoch beim Prozess am Landgericht Düsseldorf die Einweisung des psychisch kranken Mannes in eine geschlossene Anstalt. Staatsanwältin Britta Schreiber sagte, wegen Psychosen mit Wahnvorstellungen sei er eine Gefahr für die Allgemeinheit.
Düsseldorf - Ein halbes Jahr nach einem Amoklauf am Düsseldorfer Hauptbahnhof soll ein 48-jähriger Waffensammler aus Bochum dauerhaft in der Psychiatrie untergebracht werden. Staatsanwaltschaft und Verteidigung beantragten am Mittwoch beim Prozess am Landgericht Düsseldorf die Einweisung des psychisch kranken Mannes in eine geschlossene Anstalt. Staatsanwältin Britta Schreiber sagte, wegen Psychosen mit Wahnvorstellungen sei er eine Gefahr für die Allgemeinheit.
Bei seinem Amoklauf hatte der Bochumer auf mehrere Polizeibeamte geschossen und eine 22-jährige Frau als Geisel genommen. Er schoss ihr in den Hinterkopf; die Studentin überlebte mit lebensgefährlichen Verletzungen. Der Beschluss des Gerichts soll am Mittwochnachmittag verkündet werden. (© AP)
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Für Marcel Gleffe hat sein heldenhafter Einsatz während des Amoklaufs in Norwegen auch negative Folgen. "Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an die schrecklichen Szenen, die schreienden Kinder denke", sagte der 32-Jährige der Zeitschrift "Super Illu" laut Vorabbericht. Er brauche noch Zeit, um seine Gefühle zu ordnen. "Im Alltag versuche ich das alles wegzudrücken, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren und es gar nicht so nah an mich heranzulassen." zur Nachricht >>




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