Algerische Islamisten verlassen Regierungskoalition
veröffentlicht am 01.01.2012

Die gemäßigt islamistische Partei Algeriens ist am Sonntag aus der Regierungskoalition ausgetreten. 2012 sei ein "Jahr des Wettkampfes" und nicht der Allianzen, hieß es in einer Mitteilung im Hinblick auf die im April anstehende Parlamentswahl. Den freiwilligen Wechsel in die Opposition werten Beobachter als Versuch der Bewegung für eine friedliche Gesellschaft (MSP), von der jüngsten Welle des Zuspruchs für islamistische Parteien in anderen arabischen Ländern zu profitieren.
Algier - Die gemäßigt islamistische Partei Algeriens ist am Sonntag aus der Regierungskoalition ausgetreten. 2012 sei ein "Jahr des Wettkampfes" und nicht der Allianzen, hieß es in einer Mitteilung im Hinblick auf die im April anstehende Parlamentswahl. Den freiwilligen Wechsel in die Opposition werten Beobachter als Versuch der Bewegung für eine friedliche Gesellschaft (MSP), von der jüngsten Welle des Zuspruchs für islamistische Parteien in anderen arabischen Ländern zu profitieren. Die MSP stellt in der gegenwärtigen Regierung bisher vier Minister. Von den Koalitionspartnern angekündigte Reformen hatte Parteichef Abou Djara Soltani zuletzt als taktisch kritisiert. (© AP)
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