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14. August 2009
Autonachfrage zieht im Ausland wieder an
Frankfurt/Main - Nach etlichen Monaten mit katastrophalen Zahlen spürt die deutsche Autoindustrie eine deutlich höhere Nachfrage in Europa und Asien. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) führt die Entwicklung auf die stabileren Rahmenbedingungen und die vielfältigen Kaufanreize zurück. «In vielen europäischen Ländern zeigen sich deutliche Belebungstendenzen», erklärte der Verband.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Neuzulassungen im wichtigsten Markt Westeuropa im Juli um 5 Prozent auf 1,221 Millionen Fahrzeuge. In China gab es sogar ein Plus von 64 Prozent, in Indien um 29 Prozent. Weiterhin schlecht laufen die Geschäfte in den USA, wo der Absatz erneut einbrach, und zwar um 12 Prozent. Auch in den neuen EU-Ländern, in Russland und Japan gab es Rückgänge im Vergleich zum Juli 2008.
Das Nachfrageplus in Westeuropa geht auf Deutschland zurück, wo die Abwrackprämie für einen Zuwachs von 30 Prozent sorgte. Aber selbst wenn man diese Zahl herausrechnet, wurden nur noch 2 Prozent weniger Autos in der Region neuzugelassen. In Osteuropa verzeichneten die Hersteller nicht durchweg sinkende Neuzulassungen. So gab es in der Slowakei, in Tschechien und in Polen positive Zahlen.
Düster sieht es in Russland aus. Dort sei kein Ende der Talfahrt erkennbar, erklärte der VDA. War das Land früher ein Wachstumsmarkt, sank die Nachfrage im Juli um 58 Prozent.

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