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(Im Fokus) Geschichte der DDR soll im DHM völlig überarbeitet werden

veröffentlicht am 01.01.2012


Die Geschichte der DDR soll im Deutschen Historischen Museum (DHM) in Berlin ab 2018 völlig neu präsentiert werden. "Die Dauerausstellung zur DDR wird völlig neu konzipiert werden müssen, es wird viel stärker auf Vermittlung gesetzt werden", sagte der neue DHM-Präsident Alexander Koch in einem dapd-Interview. Man werde diesem "spannenden Diskurs entsprechend Raum geben, sowohl im Bereich der Ständigen als auch mit Sonderausstellungen".

 

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Berlin - Die Geschichte der DDR soll im Deutschen Historischen Museum (DHM) in Berlin ab 2018 völlig neu präsentiert werden. "Die Dauerausstellung zur DDR wird völlig neu konzipiert werden müssen, es wird viel stärker auf Vermittlung gesetzt werden", sagte der neue DHM-Präsident Alexander Koch in einem dapd-Interview. Man werde diesem "spannenden Diskurs entsprechend Raum geben, sowohl im Bereich der Ständigen als auch mit Sonderausstellungen".


Koch, der seit August im Amt ist und auf Hans Ottomeyer folgte, kündigte an, die gesamte Dauerausstellung ab 2018 zu überarbeiten. Dazu würden bestimmte Teile geschlossen, andere offengehalten. "Wir werden Ausstellungsmodule entwickeln, sodass wir in der Lage sein werden, die Ausstellung rascher zu aktualisieren und weiterzuentwickeln", sagte Koch.


Besonders wichtig sei für die Vermittlung das Emotionale, sagte Koch. Die Leute müssten Spaß daran haben, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Wenn sie dann Fragen an die deutsche Geschichte stellten, "dann ist schon viel erreicht". "Wir sind ein Museum für alle", fügte er hinzu.


Der Kunde solle nach der Umgestaltung wählen, was ihn besonders interessiere, ob er sich über Epochen, Themen, Objekte, Zeitgeschichte informieren wolle. "Es geht um Sinne, um Schauen, Hören, Riechen, Schmecken, Berühren - und das verbinden wir mit Geschichte", erklärte Koch. "Ich will, dass das Museum ein Ort des Erlebnisses, ein Ort der Interaktion und eine Art Lernsystem ist, sodass Bildung Spaß macht. Sonst wird es knochentrocken."


Koch kündigte an, sich in die Perspektive der Besucher hineinversetzen zu wollen. "Wir haben ein enormes Spektrum von Besuchergruppen, aber ein noch größeres Spektrum an Menschen, die das Museum noch nicht kennen. Das ist das Potenzial, das es zu erschließen gilt", betonte er.  (© AP)


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