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Gauck: Stasi-Aufarbeitung wird noch lange dauern

veröffentlicht am 27.12.2011


20 Jahre nach Inkrafttreten des Stasi-Unterlagengesetzes sagt der frühere Behördenleiter Joachim Gauck voraus, dass die Aufarbeitung noch lange dauern wird. Er könne sich gut vorstellen, dass diese auch in sieben, acht oder zehn Jahren weiter voran getrieben werden müsse: "Die Diktatur in der DDR hat sehr lange gedauert, der Abschied wird also auch sehr lange dauern", sagte Gauck n-tv.de. Er hatte von 1991 bis 2000 die Stasi-Unterlagen-Behörde geleitet.

 

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Berlin - 20 Jahre nach Inkrafttreten des Stasi-Unterlagengesetzes sagt der frühere Behördenleiter Joachim Gauck voraus, dass die Aufarbeitung noch lange dauern wird. Er könne sich gut vorstellen, dass diese auch in sieben, acht oder zehn Jahren weiter voran getrieben werden müsse: "Die Diktatur in der DDR hat sehr lange gedauert, der Abschied wird also auch sehr lange dauern", sagte Gauck n-tv.de. Er hatte von 1991 bis 2000 die Stasi-Unterlagen-Behörde geleitet.


Kritisch äußerte sich Gauck zur Novelle des Gesetzes, die am 1. Januar in Kraft tritt. Danach werden ehemalige Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit nicht mehr bei der Stasi-Unterlagen-Behörde beschäftigt, sondern versetzt. "Wir sprechen hier von Menschen, die dem Rechtsstaat 20 Jahre gedient haben", gab Gauck zu bedenken. Es werde so getan, "als hätten wir sie unmittelbar aus der Diktatur übernommen", was unverhältnismäßig sei.  (© AP)


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Der Bundesnachrichtendienst (BND) gab bei der Fahndung nach Terroristen der Roten Armee Fraktion (RAF) mehrmals falsche Auskünfte. Das zeigen Dokumente, die die Bundesregierung auf Antrag des SPIEGEL freigegeben hat. Es geht um die zehn RAF-Aussteiger, die ab 1980 mit Hilfe der Stasi in der DDR untergetaucht waren, darunter Susanne Albrecht (mitverantwortlich für den Mord am Dresdner-Bank-Vorstand Jürgen Ponto 1977), Monika Helbing (beteiligt an der Entführung und Ermordung von Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer 1977) und Inge Viett (Mitentführerin des CDU-Politikers Peter Lorenz 1975).  zur Nachricht >>

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