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Trotz Krise werden Computer- und Videospiele gekauft

veröffentlicht am 12.08.2009


Computer- und Videospiele werden trotz Wirtschaftskrise gekauft. Der Umsatz mit diesen Spielen sei im ersten Halbjahr um ein Prozent auf 649 Millionen Euro gestiegen, teilte der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) am Mittwoch in Berlin mit. Während in den ersten sechs Monaten die internationalen Märkte teilweise zweistellige Umsatzeinbußen verzeichnet hätten, habe sich der deutsche Markt behauptet.

 

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Berlin - Computer- und Videospiele werden trotz Wirtschaftskrise gekauft. Der Umsatz mit diesen Spielen sei im ersten Halbjahr um ein Prozent auf 649 Millionen Euro gestiegen, teilte der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) am Mittwoch in Berlin mit. Während in den ersten sechs Monaten die internationalen Märkte teilweise zweistellige Umsatzeinbußen verzeichnet hätten, habe sich der deutsche Markt behauptet.


Über alle Spieleplattformen hinweg wurden laut Verband im ersten Halbjahr 24,8 Millionen Datenträger verkauft (plus zwei Prozent). Den stärksten Zuwachs konnten die stationären Videospielkonsolen verbuchen: Von Nintendo Wii, PlayStation 3 und Microsoft Xbox 360 wurden insgesamt 8,4 Millionen Spiele (plus 19 Prozent) abgesetzt und damit ein Umsatz von 322 Millionen Euro (plus 12 Prozent) erwirtschaftet.


Zwar wurden nur 11,3 Millionen PC-Spiele (minus ein Prozent) verkauft. Der Umsatz wuchs jedoch um drei Prozent auf 191 Millionen Euro. Als Verlierer des ersten Halbjahres sehen die Anbieter und Produzenten die mobilen Videospielkonsolen: 5,1 Millionen verkaufte Spiele bedeuten ein Minus von 13 Prozent. Der Umsatz brach sogar um 21 Prozent auf 136 Millionen Euro ein.


«Die deutsche Marktentwicklung ist weiterhin positiv», erklärte Verbandsgeschäftsführer Olaf Wolters. «Wir profitieren hierzulande vom Nachbedarf bei stationären Videospielkonsolen und dem traditionell starken deutschen PC-Spielemarkt.» Für das zweite Halbjahr 2009 rechnet der Verband mit kräftigerem Wachstum. «Zum Ende des Jahres werden wir ein Plus zwischen drei und fünf Prozent haben», prognostizierte Wolters.  (© AP)



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