UN bitten um Millionen für philippinische Flutopfer
veröffentlicht am 22.12.2011

Die Vereinten Nationen haben die internationale Gemeinschaft zur Bereitstellung von 28 Millionen Dollar (21,5 Millionen Euro) für die Opfer der Sturzfluten auf den Philippinen aufgerufen. Eine halbe Million Menschen seien in den betroffenen Regionen auf Hilfe angewiesen, sagte der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe, Soe Nyunt-U am Donnerstag vor Journalisten in Manila. Er verglich die Verwüstung in einigen Küstengebieten mit der durch einen Tsunami.
Iligan/Philippinen - Die Vereinten Nationen haben die internationale Gemeinschaft zur Bereitstellung von 28 Millionen Dollar (21,5 Millionen Euro) für die Opfer der Sturzfluten auf den Philippinen aufgerufen. Eine halbe Million Menschen seien in den betroffenen Regionen auf Hilfe angewiesen, sagte der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe, Soe Nyunt-U am Donnerstag vor Journalisten in Manila. Er verglich die Verwüstung in einigen Küstengebieten mit der durch einen Tsunami.
"Ganze Gebiete wurden völlig dem Erdboden gleichgemacht", sagte Nyunt-U. Zugleich warnte er vor einem möglichen Ausbruch von Seuchen in den Evakuierungszentren. Er hoffe, dass der Spendenappell trotz der weltweiten Wirtschaftskrise Gehör finde. Zur Weihnachtszeit sei die Hilfsbereitschaft der internationalen Gemeinschaft hoch, erklärte er. Ein Spendenappell nach einem Taifun 2009, bei dem in Manila 500 Menschen ums Leben kamen, erbrachte nur die Hälfte der benötigten Summe.
Nyunt-U sagte, das Geld werde die nächsten drei Monate für die Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln sowie Unterkünfte und wichtige Haushaltsgegenstände benötigt. Mehr als 1.000 Menschen kamen bei den Unwettern am Wochenende ums Leben. Rund 45.000 Menschen leben derzeit in Evakuierungszentren, mehr als 260.000 weitere Menschen benötigen außerhalb der Notunterkünfte Hilfe. (© AP)




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