17,7 Prozent weniger Industrieumsatz

veröffentlicht am 10.08.2009


Der Umsatz der deutschen Industrie ist auch im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat noch einmal eingebrochen. Wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte, ging der Umsatz des verarbeitenden Gewerbes vorläufigen Angaben zufolge arbeitstäglich- und preisbereinigt um 17,7 Prozent zurück. Im Mai lag das Minus noch bei 19 Prozent, im April sogar bei 23,3 Prozent.

 

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Wiesbaden - Der Umsatz der deutschen Industrie ist auch im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat noch einmal eingebrochen. Wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte, ging der Umsatz des verarbeitenden Gewerbes vorläufigen Angaben zufolge arbeitstäglich- und preisbereinigt um 17,7 Prozent zurück. Im Mai lag das Minus noch bei 19 Prozent, im April sogar bei 23,3 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat stieg der Industrieumsatz aber um 1,5 Prozent.


Vom Umsatzrückgang gegenüber Juni 2008 war besonders der Maschinenbau betroffen: Preisbereinigt ging der Umsatz dieser deutschen Vorzeigebranche um 31,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurück. Ähnlich stark fiel das Minus mit 30,5 Prozent bei den Herstellern elektrischer Ausrüstungen aus.


Die Automobilindustrie kam auf ein vergleichsweise geringes Minus von 20 Prozent. Dies ist vor allem auf den Inlandsumsatz zurückzuführen, der nur um 4,5 Prozent zurückging. Die Abwrackprämie dürfte dabei geholfen haben. Relativ gesehen ging es auch für die Chemieindustrie noch glimpflich aus: Hier gab es einen Rückgang um 14,2 Prozent.  (© AP)



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