Schlecker will mit Gewerkschaft verhandeln
veröffentlicht am 19.12.2011

Die Drogeriekette Schlecker will mit der Gewerkschaft ver.di über eine tarifliche Vereinbarung zum Unternehmensumbau verhandeln. Mit dieser Bitte sei Schlecker am Montag an die Gewerkschaft herangetreten, teilte ver.di in Berlin mit. Die Firma erklärte, das Unternehmen brauche einen aktiven Beitrag der Belegschaft, um möglichst viele Arbeitsplätze sichern zu können.
Berlin/Ehingen - Die Drogeriekette Schlecker will mit der Gewerkschaft ver.di über eine tarifliche Vereinbarung zum Unternehmensumbau verhandeln. Mit dieser Bitte sei Schlecker am Montag an die Gewerkschaft herangetreten, teilte ver.di in Berlin mit. Die Firma erklärte, das Unternehmen brauche einen aktiven Beitrag der Belegschaft, um möglichst viele Arbeitsplätze sichern zu können. Die Kette hatte angekündigt, fast zehn Prozent ihrer 8.000 Filialen zu streichen.
Laut "Welt" (Montagausgabe) schließt Geschäftsführer Lars Schlecker betriebsbedingte Kündigungen im nächsten Jahr nicht aus. Für die rund 30.000 Beschäftigten gilt laut ver.di noch bis Juni 2012 ein Beschäftigungssicherungs- und Sozialtarifvertrag. (© AP)
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