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07. August 2009

Milliardenverlust bei Hypo Real Estate: Im zweiten Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht



München - Tiefrote Zahlen und wenig Aussicht auf baldige Besserung: Die Krisenbank Hypo Real Estate hat im ersten Halbjahr 1,13 Milliarden Euro Verlust gemacht. Faule Immobilienkredite belasteten das Ergebnis besonders im zweiten Quartal, wie die HRE am Freitag in München mitteilte. Die vom Staat mit Milliarden am Leben gehaltene Bank bekräftigte, dass sie frühestens 2012 wieder Gewinn machen und noch weitere finanzielle Hilfe benötigen wird. Vorstandsmitglied Frank Krings sagte, substanzielle Mengen an Kapital seien nötig.

«Das erste Halbjahr war gekennzeichnet von hohen Wertberichtigungen auf unseren Immobilienkreditbestand», erklärte HRE-Chef Axel Wieandt. «Wir rechnen weiter mit hohen Ergebnisbelastungen, die zu einer anhaltenden Verlustsituation führen werden. Wir gehen aktuell nicht davon aus, dass wir vor 2012 wieder in die Gewinnzone zurückkehren können.»

Vor allem das zweite Quartal lief schlecht: Mit einem Minus von 750 Millionen Euro machte die HRE von April bis Juni fast doppelt so viel Verlust wie von Januar bis März als sie 382 Millionen Euro verlor.

Insgesamt musste die HRE im ersten Halbjahr ihre Risikovorsorge für faule Kredite um 1,1 Milliarden Euro erhöhen. Auch hier war das zweite Quartal mit einer Belastung von 881 Millionen Euro schlimmer als das erste. Großenteils ging es dabei um Immobilienkredite in den USA sowie Großbritannien und anderen europäischen Ländern. Zudem belasteten im Halbjahr Kosten in Höhe von 257 Millionen Euro für die staatlichen Stützungsmaßnahmen die Bilanz.  weiterlesen >>


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