Durchschnittlich 1,6 Prozent Inflation seit Euro-Einführung
veröffentlicht am 16.12.2011

Seit der Einführung des Euro als Bargeld zum 1. Januar 2002 sind die Verbraucherpreise in Deutschland durchschnittlich um 1,6 Prozent pro Jahr gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit.
Wiesbaden - Seit der Einführung des Euro als Bargeld zum 1. Januar 2002 sind die Verbraucherpreise in Deutschland durchschnittlich um 1,6 Prozent pro Jahr gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. In den zehn Jahren vor der Währungsumstellung lag die Teuerungsrate in Deutschland demnach bei durchschnittlich 2,2 Prozent.
Über die gesamte D-Mark-Zeit von 1948 bis Ende 2001 betrug die jährliche Geldentwertung 2,6 Prozent, deutlich höher als bisher in der Euro-Ära, wie die Statistiker anmerkten. Bestimmend für die Inflation seit 2002 seien die Energiepreise gewesen. (© AP)
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