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Blackberry-Hersteller räumt Verzögerung bei neuem Smartphone ein

veröffentlicht am 16.12.2011


Der kanadische Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) hat eine deutliche Verzögerung bezüglich der Markteinführung seines erwarteten neuen Smartphones eingeräumt. Für das geplante Modell Blackberry 10 würden hochkomplexe Chips benötigt, die erst Mitte 2012 zur Verfügung stünden, sagte Co-Vorstand Mike Lazaridis am Donnerstag in einer Konferenzschaltung. Das für die Zukunft des Unternehmens maßgebliche Produkt könne daher erst ab Ende des kommenden Jahres ausgeliefert werden.

 

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Toronto - Der kanadische Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) hat eine deutliche Verzögerung bezüglich der Markteinführung seines erwarteten neuen Smartphones eingeräumt. Für das geplante Modell Blackberry 10 würden hochkomplexe Chips benötigt, die erst Mitte 2012 zur Verfügung stünden, sagte Co-Vorstand Mike Lazaridis am Donnerstag in einer Konferenzschaltung. Das für die Zukunft des Unternehmens maßgebliche Produkt könne daher erst ab Ende des kommenden Jahres ausgeliefert werden.


Für das Quartal, das mit dem 26. November endete, wies RIM am Abend zugleich einen Gewinn von 265 Millionen Dollar (204 Millionen Euro) aus - ein Rückgang von 71 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz fiel um sechs Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar (4 Milliarden Euro). Nach der Bekanntgabe der Zahlen fiel die Aktie des Unternehmens um beinahe sieben Prozent und notierte nachbörslich bei 14,09 Dollar.


Angesichts der harten Konkurrenz durch das iPhone und anderer Smartphones mit Googles Android-Software rechnet RIM auch für das laufende Quartal mit einem Rückgang der Verkaufszahlen. In den USA ist der Anteil des Unternehmens am Smartphone-Markt von 44 Prozent im Jahr 2009 auf nur noch 10 Prozent im laufenden Jahr gesunken.


Analysten zufolge hängt die Zukunft des einst richtungsweisenden kanadischen Unternehmens wesentlich von der Entwicklung und Etablierung einer neuen Software-Plattform ab. In die Schlagzeilen geraten war RIM zuletzt mit einem Netzwerkausfall, der in Europa bis zu drei Tage dauerte.  (© AP)



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